Ausflugsziel Museum Gherdëina in St. Ulrich in Gröden: Position auf der Karte

Museum Gherdëina in St. Ulrich

Museum Gherdëina in St. Ulrich
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Wolkenstein

Direkt am Ende des Grödner Tals liegt auf 1563 m die kleine Ortschaft Wolkenstein mit ihren gerade mal 2.642 Einwohnern. Diese überschaubare Größe lässt jedoch keinesfalls auf das Freizeitangebot schließen, denn in Wolkenstein gibt es eine Vielfalt an Aktivitäten, die den Ort gerade im Familienurlauben zu etwas ganz Großem werden lassen. So findet sich... Mehr erfahren

aktualisiert am Jun 8, 2018
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Preise

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Beschreibung

Das Fastentuch von St. Jakob
© Museum Gherdëina Das Fastentuch von St. Jakob

Kindheitserinnerungen aus Holz

Das Museum Gherdëina beherbergt Artefakte der Grödner Kultur aus den unterschiedlichsten Bereichen und Epochen. Hierbei fallen zunächst die kleinen und teilweise in liebevoller Handarbeit hergestellten Holzspielzeuge auf, welche alle aus der Zeit vor 1940 stammen. Damals trug Hans Senoner Vastlé die Verantwortung für diese Sammlung und gab sie anschließend in ihrer Gänze an das Museum weiter. So kommt es, dass du heute Gliederpuppen oder einfach nur aus Holz geschnitzte Figuren anschauen kannst, die in ihrer Vielfältigkeit die unterschiedlichen Geschichten aus vergangenen Kindheiten erzählen.

Von Skulpturen über Malerei

Wenn du etwas weiter durch das Museum streifst, wirst du schnell erkennen, dass es hier nicht nur Spielzeug aus Holz, sondern auch weitere Schnitzfiguren zur Schau stehen, die weniger für Kinderhände gedacht sind. Aus ganz früheren Zeiten findest du hier viele Plastiken, wie zum Beispiel die Heiligenfigur aus der St. Jakobs Kirche in der Nähe von St. Ulrich. Darüber hinaus findest du hier ganze Weihnachtskrippen und nachgebaute Gipfelkreuze aus Holz, die jedoch aus der Neuzeit entstanden sind. Neben dem Kunstbereich der Skulpturen und Figuren spielt auch die Malerei in dem Heimatmuseum eine wichtige Rolle. Da hier besonderen Wert auf Kunst und Kultur aus dem Grödner Tal gelegt wird, gibt es hier auch einen separaten Bereich für den Grödner Kunstmaler Josef Moroder Lusenberger. Doch auch weitere Maler aus Gröden und ihre Arbeit werden hier gewürdigt, sodass in diesem Teil letztendlich eine große Sammlung unterschiedlichster Stile entsteht.

Spuren aus längst vergangenen Zeiten

Neben dieser einmaligen Kunstsammlung beschäftigt sich das Grödner Heimatmuseum auch mit dem Bereich der Archäologie. In diesem Teil der Ausstellung werden Funde aus der Stein- und Eisenzeit gezeigt und stellen anschaulich dar wie vor Jahrhunderten gearbeitet, gelebt und natürlich auch gekämpft wurde. Besonders stolz sind die Museumsbetreiber hierbei auf den sogenannten Bronzedolch vom Balèstberg, der ein sehr repräsentatives Relikt aus seiner Zeit ist. Noch weiter in die Vergangenheit geht die Fossilienabteilung der Einrichtung, denn hier findest du versteinerte Funde von Pflanzen und Meerestieren, die teilweise Millionen Jahre alt sind.

Ausstellung zur Ehren eines Grödners

Ein besonders Highlight des Museums ist die Sonderausstellung von Luis Trenker. Der vor allen Dingen als Regisseur alter Bergfilme, Drehbuchautor und Schauspieler bekannte Grödner wurde 1892 hier geboren und war schon immer stark mit seiner Heimat verbunden. Aus diesem Grund bestimmte er schon Früh, dass sein Nachlass dem Museum übergeben werden soll, welches die Schätze mittlerweile in einer eigenen Abteilung ausstellt. Neben der Luis Trenker Ausstellung besitzt das Museum noch eine weitere Besonderheit, denn hier wird ebenfalls das Fastentuch aus der St. Jakobs Kirche gezeigt. Dieses hat seinen Ursprung im 17. Jahrhundert und ist derzeit das einzig gut erhaltene Relikt seiner Art in ganz Südtirol. Aus diesem Grund wurde es auch intensiv restauriert, sodass es heute im neuen Glanz erstrahlt.

Entstehung und Geschichte

Handgemachte Schnitzfigur
© Museum Gherdëina Handgemachte Schnitzfigur

Das Museum Gherdëina ist das Grödner Heimatmuseum und stellt bereits seit dem 7. August 1960 Kunstgegenstände aus, die die kulturellen Facetten des Grödner Tals und seiner Umgebung darstellen. Dementsprechend ist dies seit jeher eine Sehenswürdigkeit mit Tradition, die sich die Erhaltung der kulturellen Vielfalt der Gegend zur Aufgabe gemacht hat. Bei Gründung des Museums wurde schon damals Wert auf breitgefächerte Themenfelder gelegt, was noch heute daran zu sehen ist, dass das Museum Bereiche von Malerei über antikem Spielzeug bis hin zur Archäologie beinhaltet. Da das Museum und seine Kulturschätze so im Lauf der Zeit immer weiter wuchs, musste es 1972 und 1985 jeweils erweitert werden und besteht seitdem in der heute bekannten Form.

Anfahrt

Mit dem Auto

Von Innsbruck aus

Solltest du deine Anreise im österreichischen Innsbruck beginnen, fährst du zunächst über die Stadtteile Pradl und Amras auf die E45, welcher du nun ein Stück folgst und dich am Knoten Innsbruck links hältst, um deine Fahrt auf der Brennerautobahn (A13) fortzusetzen. Dieser folgst du nun für mehrere Kilometer, bis du kurz hinter dem Brennersee wieder auf die E45 wechselst, welche du an der Ausfahrt Chiusa-Val Gardena-Klausen-Gröden wieder verlässt. Hiernach hältst du dich zunächst geradeaus und nimmst an dem nun folgenden Kreisverkehr die dritte Ausfahrt in Richtung Griesbruck (SS242d). Du folgst dem Straßenverlauf weiterhin, bis du St. Ulrich erreichst.

Von Bozen aus

Insofern du deine Anfahrt in Bozen startest, steuerst du zunächst die Virglbrücke an und biegst hiernach links in Richtung Brenner ab und gelangst so auf die SS12. Du passierst den folgenden Kreisverkehr in gerader Richtung und hältst dich ungefähr für die nächsten 21 km weiterhin auf der Straße. Wenn du Waidbruck erreicht hast, biegst du rechts auf die SS242 ab und folgst dieser, bis du St. Ulrich erreichst.

Von Bruneck aus

Wenn du deine Anfahrt von Bruneck aus starten solltest, fährst du zunächst über die Michael-Pacher-Straße und die Saint-Lorenzer-Straße hin zum ersten Kreisverkehr, welchen du an der zweiten Ausfahrt in Richtung der Via Brunico wieder verlässt. Anschließend nimmst du die Auffahrt in Richtung Brixen und gelangst somit auf die SS49, welcher du für die nächsten 25,5 km folgst. Hiernach hältst du dich nun rechts und musst an der Weggabelung den linken Abzweig nehmen und dich im Folgenden in Richtung Bolzano/Bozen/Modena halten, um letztendlich auf die A22 zu gelangen. Anschließend verlässt du die Straße an der Ausfahrt Chiusa-Val Gardena-Klausen-Gröden, wobei du hiernach zunächst geradeaus fährst und im nächsten Kreisverkehr die dritte Ausfahrt in Richtung Griesbruck nimmst. Du folgst nun dem Straßenverlauf der SS242d, bis du die SS242 erreichst, welcher du bis nach St. Ulrich hinein folgst.

Einmal im Ortskern angelangt musst du dich nur noch in Richtung der Strada Rezia halten, in welcher sich das Museum befindet.

In St. Ulrich selber gibt es öffentliche Parkplätze. Du kannst zum Beispiel am Antoniusplatz parken, von wo aus du das Museum in zwei Minuten zu Fuß erreichst. Zudem gibt es auch an der Talstation der Seilbahn Seiser Alm Parkmöglichkeiten, von denen du die Sehenswürdigkeit ebenfalls in maximal 7 Minuten erreichst.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Von Brixen oder Bozen aus gibt es täglich Busverbindungen nach St. Ulrich.

Video

Museum Gherdëina turne Urban Piazza | 01:26

Kontakt

Museum Gherdëina
Rezia Straße 83
39046
St. Ulrich
Anfrage senden
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Tel.:(+39) 0471 797554
Fax:(+39) 0471 789798
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