Ausflugsziel Eisbach im Englischen Garten München in München: Position auf der Karte

Eisbach im Englischen Garten München

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aktualisiert am 28 May 2018
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Beschreibung

Mehr als einen halben Meter hoch türmt sich die stehende Welle am Eisbach
Foto: Martin Bauer Mehr als einen halben Meter hoch türmt sich die stehende Welle am Eisbach

Die Welle im Eisbach und ihre Bedeutung für München

München liegt mehr als 500 Kilometer vom Mittelmeer und über 700km von der Nordsee entfernt. Trotzdem gilt München dank der Welle am Eisbach im englischen Garten als weltweit anerkannte Surfstadt. Sowohl im Winter als auch im Sommer stehen die Zuschauer auf der Brücke in der Prinzregentenstraße vor dem Haus der Kunst und bewundern die Surfer auf der gut einen halben Meter hohen stehenden Well. Neben dem Bach warten meist schon mehrere Surfer geduldig, bevor auch sie die Welle am Eisbach reiten dürfen. Noch vor wenigen Jahren war das Surfen im Eisbach verboten. Seit dem Grundstückstausch zwischen der Stadt München und dem Bundesland Bayern darf die Welle nun aber ganz legal bezwungen werden.

Eine Warnung sei an alle Surfneulinge gerichtet. Auf der Welle im Eisbach surfen ausschließlich Profis. Die geringe Wasserhöhe macht das Surfen im Eisbach für wenig geübte Surfer sehr gefährlich. Etwa einen Kilometer hinter der bekannten Eisbachwelle gibt es in demselben Kanal noch die sogenannte „kleine Eisbachwelle“. Zwar ist hier das Surfen etwas einfacher, trotzdem ist auch hier wegen der Betonbegrenzungen auf beiden Seiten die Verletzungsgefahr nicht gering. Anfänger finden mit der Floßlände in Thalkirchen in München aber noch ein drittes Surfrevier, an dem Ungeübte mehr Spaß haben sollten.

Surfen im Eisbach vs. Surfen im Meer

In der Surferszene wird das "Flußsurfen" immer beliebter. Allerdings gilt es einige Unterschiede zu beachten. Selbst Surfer mit jahrelanger Surferfahrung auf den größten Wellen der Welt, haben ihre Mühe auf der kleinen Welle am Eisbach. Der erste Unterschied besteht schon mal im Einstieg. Die Welle muss natürlich nicht angepaddelt werden. Vielmehr beginnt das Surfvergnügen im Englischen Garten mit einem beherzten Sprung vom Ufer des Eisbachs direkt auf die Welle. Der zweite große Unterschied ist die Flußrichtung des Wassers: Während das  Flusswasser frontal auf den Surfer zurollt, fließt die Welle im Meer aus dem Rücken des Surfers auf ihn zu.

Entstehung und Geschichte

Um Ufer warten meist bereits mehrere Surfer bis sie an der Reihe sind
Foto: Martin Bauer Um Ufer warten meist bereits mehrere Surfer bis sie an der Reihe sind

Der Eisbach ist Teil eines Bachsystems, das bereits 1780 im Englischen Garten angelegt wurde. Durch eine Verengung der Betonsohle des Flußbettes türmt sich das Wasser direkt nach der Brücke auf der Prinzregentenstraße auf und formt die berühmte "Stehende Welle am Eisbach". Mittlerweile ist die Welle am Eisbach in der Surfszene eine echte Berühmtheit. Selbst namhafte Surfgrößen wie Jack Johnson haben den Eisbach bereits als Surfrevier entdeckt.

Anfahrt

Mit dem Bus

Bus 100 (Museenlinie: Hauptbahnhof Nord—Ostbahnhof) bis Haltestelle Königinstraße

Mit der U-Bahn

  • U 4/5 bis Haltestelle Lehel, weiter mit Straßenbahn 18 Richtung Effnerplatz bis Haltestelle Nationalmuseum / Haus der Kunst
  • U 4/5 oder U 3/6 bis Haltestelle Odeonsplatz, weiter mit Bus 100 (Museenlinie) Richtung Ostbahnhof bis Haltestelle Königinstraße

Mit der S-Bahn

S-Bahn bis Isartor, weiter mit Straßenbahn 18 Richtung Effnerplatz bis Haltestelle Nationalmuseum / Haus der Kunst 

Video

Winter Eisbach | 03:39
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