Wanderung Fernwanderweg E5: Memminger Hütte - Seescharte - Lochbachtal - Zams in Tirol West: Position auf der Karte

Wanderung Fernwanderweg E5: Memminger Hütte - Seescharte - Lochbachtal - Zams

Zams, Landeck

Höhenprofil

Min: 774 m
Max: 2,593 m
Aufstieg: 415 m
Abstieg: 1,878 m
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Angebote & Tipps
Allgemeines
Schwierigkeit
Mittel
Strecke: 13.87 km
Gehzeit:6 Std
StartMemminger Hütte
ZielZams am Inn
Min: 774 m
Max: 2,593 m
Aufstieg: 415 m
Abstieg: 1,878 m

Beste Jahreszeit

Wegbeschaffenheit

Feldweg
Waldweg
Wanderpfad
Ausgesetzte Stellen

Wissenswertes

  • Auf der Wanderung überwindest du 415 steigende Höhenmeter. Auf 2,593 m liegt der höchste Punkt der Wanderung.
  • Auf dieser mittelschweren Wanderung legst du über 14 km zurück. Die durchschnittliche Länge der Wanderungen in Tirol liegt bei etwa 14 km.
  • Die Strecke kann mit Hund zurückgelegt werden. (Alle Wanderungen mit Hund in Tirol)
  • Bitte achte darauf, dass du festes Schuhwerk für diese Wanderung anziehst. Getränke und Essen bekommst du bei einer Einkehrmöglichkeit entlang der Wanderung.

Routenbeschreibung

Der Blick ins Lochbachtal könnte auch in einem Bilderbuch zu sehen sein
© Ben Ammer, TouriSpo GmbH Der Blick ins Lochbachtal könnte auch in einem Bilderbuch zu sehen sein

Der Weg hinunter ins Tal geizt nicht mit tollen Panoramen und Ausblicken

Tag 4 des Fernwanderung E 5- Klassikers von Oberstdorf nach Meran geht weiter von der Memminger Hütte bis zu Zams am Inn/ Landeck. Nach dem letzten Tag von der Kemptner Hütte rauf zur Memminger Hütte geht es heute größtenteils wieder steil bergab. 

Der Aufstieg zur Seescharte

Den Anfang macht jedoch ein kleiner Aufstieg vorbei an kleinen Bergseen rauf zur Seescharte. Jeder, der kein Morgenmuffel ist, sollte die Gelegenheit nutzen und so früh wie möglich oben zu sein um auch noch etwas vom tollen Sonnenaufgang mitzubekommen. 

Der Aufstieg zur Seescharte dauert von der Hütte eine gute Stunde. Hier gibt es auch einige ebene Plätze, an denen sich die erste kleine Rast einlegen lässt und wir für eine kleine Brotzeit genutzt haben. Die Aussicht, die man am höchsten Punkt dieser Tagesetappe genießen kann, sollte so lange wie möglich ausgekostet werden. 

Von hier aus geht es die nächsten 5 Stunden nur bergab. Stöcke sind also auch auf dieser Etappe Pflicht, da sonst einem Kniebeschwerden den Tag versauen können.

Der erste Teil des Abstiegs ins Lochbachtal

Nach gut zwei Stunden steilem, steinigem Abwärtsgang erreicht man die ersten Wiesen und schließlich die Oberlochalm. Zu beachten ist, dass entweder die Oberlochalm (August) oder die Unterlochalm (Juli, September, Oktober) geöffnet haben. In einer der beiden Hütten solltest du dich ausruhen (bei schönem Wetter natürlich den Biergarten nutzen). Man munkelt, dass sich 20 Meter hinter der Oberlochalm eine kleine Stelle mit Handyempfang befindet. Wir sind jedoch dieser Legende nicht auf den Grund gegangen und bitten deswegen jeden dies selbst zu verifizieren. :) Falls sich im eigenen Rucksack genügend Proviant und Wasser befindet (welches sich am Lochbach immer auffüllen lässt), so kann man es sich auf den einladenden Wiesen gemtülich machen und hier die Rast abhalten.

Eine Rast empfehle ich sehr, da der zweite Teil des Abstiegs wohl der "nervigste" Teil unserer gesamten Alpenüberquerung war. 

Der zweite Teil des Abstiegs runter nach Zams am Inn

Gut gestärkt folgen wir dem Lochbach, der an der Oberlochalm aus drei Zuflüssen zusammenfließt und uns bis nach Zams begleitet. Zwischen den beiden Almen geht es etwa 50 Minuten über das wunderschöne Tal weiter und durch einen kleinen Nadelmischwald. Der Lochbach wird dann zusätzlich vom Meriodlbach gespeist, der mit Hilfe eine Baumbrücke (Vorsicht: glitschig) überquert wird. Unterhalb einer Jägerhütte schlängelt sich der Weg duch licht bewaldete Wiesen auf denen du zurück auf die Silberspitze und die morgens überquerte Seescharte blicken kannst. Ist dann auch die Unterlochalm hinter einem geblieben, so kommt nun der wohl anstrengendste und berüchtigste Teil der Tagesetappe: Der Abstieg nach Zams am Inn

Das Zammer Loch geht rund zwei Stunden in nie enden wollenden Serpentinen am Berg entlang nach unten. Der im Hochsommer kräftig aufgeheizte Abstieg wurde ursprünglich für das Inntaler Milchvieh in den Fels gesprengt. Der letzte Auftrieb über diesen Steig liegt jedoch schon einige Zeit zurück (1890) und seitdem ist dieser schotttige Weg für die Wanderer reserviert. Nach einiger Zeit hin und her, bei dem immer der Blick auf Landeck und Zams möglich ist, erreichst du die sogenannte Märchenwiese (auf 991 Meter), die zu einer Verschnaufpause einlädt. Die letzten 200 Meter geht es weiter über Serpentinen, die an einem geschotterten Radweg enden, der parallel zur Autobahn verläuft. Hier gehst du rechts weiter bis eine Unterführung den Weg nach Zams freigibt. Hier befindet sich auch schon eine kleine Anlaufstation für Wanderer, die gerne ein Taxi zur Venetbahn organisieren.

Unterkunft in Zams, Landeck oder Zamser Skihütte

Ist eine Unterkunft in Landeck oder Zams gebucht, so ist die Tagesetappe für heute beendet. Viele gehen jedoch noch einen kleinen Schritt weiter und fahren mit der Venetbahn hoch zur Zamser Skihütte. So ersparst du dir am Morgen das frühe Aufstehen und den Druck diese Bahn zu erwischen. Die erste Auffahrt ist um 8:00 Uhr und geht dann im 30-minütigen Rhytmus nach oben. Für alle, die auf der Zamser Skihütte übernachten, ist der Ausstieg aus der Gondel in einer beeindruckenden Mittelstationskonstruktion möglich, von der aus es ca. 15 Minuten zur Hütte sind.  

Wer in Zams noch gut bei Kräften ist und den Weg in kurzer Zeit geschafft hat, kann auch den Weg zur Galflunalm (knapp 1,5 Stunden ab der Bergstation) oder zur Larcher Alm (etwa 2 Stunden) antreten. Davor sollte man sich aber in Zams telefonisch vergewissern, ob hier noch Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden sind. Die tolle Larcher Alm besitzt leider nur 12 Schlafplätze (Wir waren während der folgenden Tagesetappe hier zum Essen. Spitzenklasse - vor allem der selbstgebrannte Zirbenschnaps!).

Der morgige Tag führt uns dann weg von Zams mit der Venetbahn zur Bergstation und dann über Mittelberg zur Braunschweiger Hütte, der höchstgelegenen Übernachtungsmöglichkeit auf dem Fernwanderweg E5 nach Meran.

Für Hunde geeignet
Festes Schuhwerk notwendig
Übernachtungsmöglichkeit vorhanden
Einkehr vorhanden

Einkehr

Auf dieser Tagesetappe kann entweder in der Ober- oder Unterlochalm Rast gemacht werden. (Oberlochalm im August und Unterlochalm im Juli, September, Oktober). Danach ist erst in Zams wieder die Gelegenheit seine Vorräte aufzufüllen. Hier gibt es dann jedoch auch Supermärkte oder gute Restaurants. Auch der Weg nach Landeck ist mit dem Taxi schnell gemacht.

Video

E 5 - 3 Tag, nach Zams | 08:20

Highlights der Tour

Der Blick von der Seescharte hinab erfüllt alle Erwartungen, die du vor einer Alpenüberquerung hast. Der Abstieg am Lochbach entlang durch das Tal ist zu der richtigen Zeit auch sehenswert, wenn die Wiesen mit Blumen übersät sind.

Varianten

Die Varianten richten sich nach der Übernachtung. Zur Verfügung stehen hier entweder Zams oder Landeck (hier auch Hotels oder Pensionen), die Zamser Skihütte (erreichbar ab der Mittelstation der Venetbahn), sowie die Galflunalm bzw. Larcher Alm, die jedoch von der Bergstation noch gut 1,5 Stunden zusätzlichen Fußweg bedeuten.

Benötigte Ausrüstung

Unbedingt Stöcke für die 5 Stunden und knapp 1900 Höhenmeter lange Tour bergabwärts mitnehmen.

Kontakt

Zamser Skihütte - Pächter Fam. Doberauer
Malserstrasse 49
A-6500
Landeck
Anfrage senden
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Tel.:+43 (0) 5442 / 61 300
Fax:+43 (0) 5442 / 670 80
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