Radtour Innradweg - von Maloja nach Passau in Engadin St. Moritz: Position auf der Karte

Radtour Innradweg - von Maloja nach Passau

Innradweg - von Maloja nach Passau

Höhenprofil

Min: 988 ft
Max: 6007 ft
Aufstieg: 16342 ft
Abstieg: 10968 ft
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Allgemeines

Schwierigkeit
Mittel
Strecke: 338.08 miles
Fahrzeit:8 Tage
StartMaloja
ZielPassau
Min: 988 ft
Max: 6007 ft
Aufstieg: 16342 ft
Abstieg: 10968 ft

Beste Jahreszeit

Geeignet für

Mountainbike
Trekkingbike

Routenbeschreibung

Ziel des Innradwegs ist die niederbayerische Stadt Passau, wo der Inn auf die beiden Flüsse Donau und Ilz trifft.
© TouriSpo Ziel des Innradwegs ist die niederbayerische Stadt Passau, wo der Inn auf die beiden Flüsse Donau und Ilz trifft.

Der Innradweg verläuft vom Ursprung des gleichnamigen Flusses am Maloja Pass in der Schweiz bis ins niederbayerische Passau. Mit einer Länge von über 500 Kilometern gehört der Innradweg zu den längsten europäischen Radwanderwegen und führt von den beeindruckenden Dreitausendern im Engadin über das Tiroler Land bis hin zu den sanften Hügeln Bayerns und Oberösterreichs.

Etappe 1: Maloja – Guarda

Du startest deine Tour am Malojapass, inmitten der Schweizer Alpen. Hier tritt der Inn als kleiner Wiesenbach seine lange Reise an und nimmt dich mit durch drei Länder, eine Vielzahl an kleineren und größeren Ortschaften und eine Landschaft, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Über die Oberengadiner Straße geht es zunächst entlang des Silser Sees nach Sils und schließlich Silvaplana. Beides beliebte Ferienorte am Oberengadiner Seenplateau. Weitaus bekannter ist allerdings der nächste Ort auf deiner Route. St. Moritz, ursprünglich wegen seines heilkräftigen Wassers als Kurort berühmt, gilt heute als der Hotspot der Schönen und Reichen.  Danach folgt der Radweg dem jungen Inn quer durch Oberengadin und du erreichst über einen fünf Kilometer langen Anstieg, bei dem du 280 Höhenmeter überwindest, den verkehrsfreien Ort Guarda.

Etappe 2: Guarda – Landeck

Über das Dorf Ftan, dessen 400 Jahre alte Mühle noch immer in Betrieb ist, führt die Tour weiter über die linken Randhügel des Inntals nach Scuol. Danach, an der Grenze zu Österreich verengt sich das Tal, da auf der einen Seite das Bergmassiv des Reschenpasses aufragt. Ab dem malerischen kleinen Städtchen Pfunds öffnet sich das Tal wieder und gibt den Blick auf grüne Wiesen frei. Landeck erreichst du schließlich nach einem leicht hügeligen Teilstück, das sich mal bergauf, mal bergab kontinuierlich hinab in die sonnige Talmulde zieht. Schloss Landeck, von dem früher einmal der Zugang zum Arlberg- und Reschenpass überwacht wurde, thront hoch über der Stadt.

Etappe 3: Landeck – Telfs

Relativ flach verläuft der Radweg über Zams, hier kannst du noch Überreste der Via Claudia Augusta sehen, und Schönwies in Richtung Imst, das wörtlich übersetzt „hervorsprudelnde Quelle“ bedeutet. Auch heute noch  führen 18 der historischen Brunnen Wasser. Auf abwechslungsreicher Strecke passierst du die Imster Schlucht und radelst weiter nach Roppen. Auf einer schönen Landschaftsetappe geht’s dann weiter vorbei am Kloster Stams durch das flache Tal nach Telfs.

Etappe 4: Telfs – Rattenberg

Auf dem Hochwasserdamm des Inns schlängelt sich der Radweg an zahlreichen kleinen Ortschaften vorbei in Richtung Innsbruck. Auf einem bewaldeten Plateau bei Telf hängt die 12 Tonnen schwere Friedensglocke über dem Inntal, die jeden Tag pünktlich um 17 Uhr zu hören ist. In Innsbruck, Universitätsstadt mit Tradition, verläuft der Radweg direkt am Innufer entlang durch die Stadt. Flussabwärts führt dich der Weg weiter vorbei an der Salzstadt Hall über einen Steg bis nach Volders und Wattens mit den bekannten Swarovski Kristallwelten. Auf ausgewiesenen Radwegen geht es weiter nach Schwaz, wo jahrzehntelang Silber geschürft wurde. Weiter bergab kommst du an den Eingangsbereich des Zillertals. Das Etappenziel Rattenberg ist als Stadt des Glases bekannt.

Etappe 5: Rattenberg – Rosenheim

Vorbei an Radstadt, Kundl und Wörgl überquerst du schließlich den Inn und radelst weiter zur Innschleife bei Kirchbichl. Hier beginnt eine gemächliche Fahrt durch die Aulandschaft, flach und sehr familienfreundlich geht es Richtung Kufstein, das von der gewaltigen Festungsanlage auf dem Burgberg überragt wird. Die ersten Stationen auf bayerischem Boden sind Kiefersfelden, Oberaudorf und Flintsbach mit der Burgruine Falkenstein. Am rechten Ufer des Flusses verläuft der Innradweg an Nussdorf vorbei bis nach Rosenheim.

Etappe 6: Rosenheim – Mühldorf am Inn 

Entlang der Staustufe des Hochwasserdamms radelst du weiter bis nach Rott am Inn. Ab hier musst du kräfig in die Pedale treten und die Gebirgskette bis nach Wasserburg überwinden. Diese besonders eindrucksvoll gelegene Stadt wurde auf einer Halbinsel inmitten der Fluss-Schleife errichtet. Anschließend geht’s nochmal rauf auf die Hügel, bevor es auf dem Hochplateau entspannt über Gars und Waldkraiburg nach Mühldorf am Inn geht.

Etappe 7: Mühldorf am Inn – Ering 

Ab Mühldorf fährst du weiterRichtung Tüßling und schließlich in den bekannten Wallfahrtsort Altötting, der seit über 1200 Jahren zu den bedeutendsten Marienwallfahrtsorten Deutschlands gehört.  In Neuötting schließt sich der Radweg wieder an die Seite des Inns und folgt ihm in einer landschaftlich schönen Etappe bis Marktl, dem Geburtsort des früheren Papstes Benedikt. Weiter geht’s über Stammham und Bergham nach Kirchdorf am Inn, wo die Salzach in den Inn mündet. Hier beginnt auch das Europareservat Unterer Inn, das als Naturerlebnisweg ausgewiesen ist und sowohl für Radler als auch Wanderer ein Genuss ist. Das vorletzte Etappenziel ist schließlich Ering.

Etappe 8: Ering - Passau

Entlang des Naturreservats geht es durch nahezu unberührte Landschaft, die Lebensraum für unzählige Wasservögel ist. Mit etwas Glück kann man sogar einen Seeadler auf seinem Raubzug beobachten. Die Falknerei der Burg Obernberg zeigt in den Sommermonaten täglich eine beeindruckende Flugvorführung der majestätischen Vögel. Der Kurort Bad Füssing liegt etwas abseits des Weges, lockt aber mit warmen Thermen, die sich perfekt für eine kurze Pause eignen. Auf österreichischer Seite reihen sich schöne alte Gemeinden wie Reichersberg und Suben entlang des Radweges auf. Highlight auf dieser Strecke ist die Barockstadt Schärding am Unterlauf des Inns. Wechselt man in Schärding auf der alten Innbrücke auf die bayerische Seite, passiert man zunächst Neuhaus am Inn und das gleichnamige Schloss. Der Radweg führt vorbei an der Staustufe Ingling bis ins Zentrum der Dreiflüssestadt.

Einkehr vorhanden
Übernachtungsmöglichkeit vorhanden

Einkehr

Entlang des gesamten Radwanderweges bieten sich dir zahlreiche Einkehrmöglichkeiten. Egal ob großer oder kleiner Hunger, die Gaststätten, Restaurants und Cafés in den verschiedenen Orten sorgen dafür, dass du die Weiterfahrt gestärkt antreten kannst.

Im Engadin solltest du auf jeden Fall einen typisch „Unterengadiner Flammkuchen“ probieren, zum Beispiel in der Pizzeria des Hotels Bellavista in Ftan.

In Wasserburg kannst du neben heimischen Fischspezialitäten aus dem Inn im Gasthof Fischstüberl auch mediterran angehauchte Gerichte genießen. In rusikal-elegantem Ambiente lässt es sich aushalten.

Auf jeden Fall solltest du dich vorab um Unterkunftsmöglichkeiten in den verschiedenen Orten kümmern, um der Tour entspannt entgegensehen zu können!