Wanderung Meraner Höhenweg im Meraner Land: Position auf der Karte

Wanderung Meraner Höhenweg

Meraner Höhenweg

Höhenprofil

Min: 2618 ft
Max: 9498 ft
Aufstieg: 16503 ft
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Über den Autor

Das Meraner Land zählt zu den abwechslungsreichsten Regionen in den Alpen. Im Zentrum liegt die Stadt Meran, der Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge und eine Stadt voller kultureller Highlights. Das Meraner Becken liegt am Fuße des Naturparks Texelgruppe, welcher mit einigen Dreitausendern zum Gipfelstürmen einlädt.Mit seinem typisch milden Klima und alpin-mediterraner Landschaft lässt... Mehr erfahren

aktualisiert am Sep 8, 2017
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Angebote & Tipps
Allgemeines
Schwierigkeit
Mittel
Strecke: 62.14 miles
Gehzeit:5 Tage 20 Std 40 Min
Rundweg
StartGasthof Hochmuth, Dorf Tirol
Min: 2618 ft
Max: 9498 ft
Aufstieg: 16503 ft

Beste Jahreszeit

Wissenswertes

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  • Mit 62 miles gehört die Wanderung zu den 3 längsten Wanderungen in Italien.
  • Meraner Höhenweg gehört zu den 15 bestbewerteten Wanderungen in Italien.
  • Mit einer Seehöhe zwischen 2618 ft und 9498 ft gehört die Wanderung zu den 10 höchstgelegenen in Italien. Auf der Wanderung überwindest du 5030 steigende Höhenmeter. Das ist ganz schön viel. Du solltest einigermaßen fit sein, um diese Wanderung zu machen. Damit gehört die Wanderung zu den 3 Touren in Italien auf denen du die meisten Höhenmeter überwindest.
  • Festes Schuhwerk sollte auf dieser Wanderung unbedingt angelegt werden. Eine Einkehrmöglichkeit ist entlang der Wanderung vorhanden.

Routenbeschreibung

Wer den Meraner Höhenweg bezwingt, hat die ganze Schönheit dieser Region zu sehen bekommen
© MGM / Mario Entero Wer den Meraner Höhenweg bezwingt, hat die ganze Schönheit dieser Region zu sehen bekommen

© MGM / Mario Entero

Entstehung des Meraner Höhenwegs

Der Höhenweg ist nach fast zehnjähriger Bauzeit 1985 eröffnet worden. Er entstand aus der Zusammenlegung und Verlängerung einzelner Steige. Mit der Errichtung des Naturparks Texelgruppe als Naturschutz- und Erholungsraum kam auch die Idee eines Wanderweges auf, der den Naturpark umrundet und erleben lässt. Die zahlreichen, bereits vorhandenen, einzelnen Steige des Nordteils mussten noch zu einem zusammengeschlossen werden, um eine vollständige Begehung zu ermöglichen. 

Bei dem Aufbau wurden auch die Bergbauern und Almen miteinbezogen. Diese bekamen dadurch die Möglichkeit, an den Vorteilen des Tourismus teilzuhaben und so finden sich heute zahlreiche Berggaststätten und Almhöfe auf dem Weg, in denen gemütlich eingekehrt werden kann.

Der Höhenweg steht unter dem Motto "Freundschaftsband von Hof zu Hof, von Gemeinde zu Gemeinde und von Tal zu Tal".

Teilstrecken

Bei langer Anfahrt bietet es sich an früh loszufahren, um eine der letzten Seilbahnen (ca. 16.00 Uhr) zu nehmen und die Zeit für eine erste kleine Etappe bis zur Leiteralm (~1 Stunde) zu nutzen.

1. Etappe - Hochmuth/Leiteralm bis Giggelberg (~16km)

Am Gasthof Hochmuth (1400m) oder der Leiteralm (1550m) geht es los. Man folgt dem Hans-Frieden-Weg (Weg Nr.24) bis zum Schutzhaus Hochgang (1839m), dem höchsten Punkt der Südseite. Auf dem AVS Jugendsteig geht es bergab vorbei an Tablanderalm (1722m) und Nassereithhütte (1523m). Hier überquert man den nach Partschnis stürzenden Zielbach und über Almwiesengelände geht es zum Berggasthaus Giggelberg (1565m).

Gehzeiten:

Hochmuth–Leiteralm 1 Std.

Leiteralm–Hochganghaus 1,5 Std.

Hochganghaus–Nassereith 2,5 Std.

Nassereith–Giggelberg 1,5 Std.

Gesamtgehzeit ca. 6,5 Std.

2. Etappe - Giggelberg bis Katharinaberg (~20km)

Anfänglich relativ ruhig wird diese Tagesetappe schnell anspruchsvoller. Ein reichhaltiges Frühstück ist also zu empfehlen, da es hinter dem Hochforcherhof (1555m) durch die Schlucht zum Lahnbach mit endlosen Stufen hinab- und schließlich wieder hinausgeht. Ab dem Pirchhof (1445m) bietet sich dann die Möglichkeit an zahlreichen Jausenstationen durchzuschnaufen und die Blicke in das Schnalstal mit schneebedeckten Gipfeln zu geniesen. Ab dem Lindthof geht es in das Schnalstal hinein, vorbei an Reinhold Messners Schloss Juval - seinem Wohnsitz und Museum. Nach einiger Zeit ruhigem Wandern erricht man schließlich Katharinaberg (1245m).

Gehzeiten:

Giggelberg–Hochforch 1 Std.

Hochforch–Pirch-Grub 2 Std.

Grub-Gallmein–Innerforch-Lint 1 Std.

Lint-Unterperflhof–Katharinaberg 2 Std.

Gesamtgehzeit ca. 6 Std

3. Etappe - Katharinaberg bis Stettiner Hütte (~18km)

Von Katharinatal wandert man bei gleichbleibender Steigung auf Forst- und Wanderwegen durch das Pfossental. Auf dem Weg zum Eishof lässt sich die Welt der Hochalpen erleben und bewundern. Mit etwas Glück kann man auch das ein oder andere Murmeltier beobachten. Auf dem Eishof (2069m), einem der  höchstgelegensten Höfe Tirols, sollte man sich nochmals stärken bevor man den Anstieg zum Eisjöchl in Angriff nimmt. Nach dem bewältigten Anstieg lassen sich, vom höchsten Punkt des Meraner Höhenweges, die umliegenden 3000er in ihrer ganzen Pracht bewundern. Nur 20hm weiter bergab ist man schließlich an der Stettiner Hütte angekommen, dem Ziel der Tagesetappe.

Gehzeiten:

Katharinaberg–Vorderkaser 3,5 Std.

Vorderkaser–Eishof 2 Std.

Eishof–Eisjöchl–Stettiner Hütte 3 Std.

Gesamtgehzeit ca. 8,5 Std.

4. Etappe - Stettiner Hütte bis Matatz (~30km)

Die Tags zuvor gesammelten Höhenmeter geht es jetzt wieder in Serpentinen bergab bis zur Ortschaft Pfelders (1622m). Hier hat man die einzige Möglichkeit die Bargeldbestände aufzufüllen da sich hier der einzige Geldautomat am Meraner Höhenweg befindet. Hat man Pfelders verlassen erreicht man nach etwa einer Stunde Wanderzeit die Ortschaften Inner- und Ausserhütt und es geht in leichtem bergauf- und bergab weiter bis nach Christl. Bei gutem Wetter gibt sich von hier ein herrlicher Blick ins hintere Passeier Tal frei.

Gehzeiten:

Stettiner Hütte – Pfelders 3 Std. (4 Stunden im Aufstieg)

Pfelders–Innerhütt 1 Std.

Innerhütt–Ulfas 1,5 Std.

Ulfas–Christl 1,5 Std.

Christl–Matatz 1 Std.

Gesamtgehzeit ca. 8 Std.

5. Etappe - Matatz bis Hochmuth (~20km)

Auf breiten Wanderwegen geht es von Matatz durch das Tal des Kalbenbachs und anschließend wieder hinauf nach Magdfeld. Während man einen herrlichen Blick über das Passeiertal genießt, führt der Weg zum Longfallhof im Spronsertal und schließlich wieder hinauf zum Berggasthof Hochmuth - allerdinng nie mehr als 200hm bergauf bzw. bergab.

Gehzeiten:

Matatz–Magdfeld 1,75 Std.

Magdfeld–Vernuer 2 Std.

Vernuer–Gfeis 0,75 Std.

Gfeis–Longfall 1 Std.

Longfall–Hochmuth 1,5 Std.

Gesamtgehzeit ca. 7 Std.

Eine komplette Begehung des Höhenwegs ist von Juli bis September empfehlenswert!

Festes Schuhwerk notwendig
Übernachtungsmöglichkeit vorhanden
Einkehr vorhanden

Einkehr

Einkehren kannst du in den zahlreichen Bergaststätten und Almhöfen, die auf der Strecke liegen.

Video

Meraner Höhenweg Kurzfassung | 11:30

Highlights der Tour

Vor allem auf der Sonnenseite, dem längeren südlichen Abschnitt, lassen sich herrliche Talblicke in die Kulturlandschaften des Meraner Talkessels, des unteren Vinschgau und des Passeiertal s geniessen.

Im Norden bietet der hochalpine Raum immer wieder neue tolle Fotomotive und Orte um die Seele baumeln zu lassen. Vom Eisjöchl kann man im Norden den Gipfel der  3480 Meter hohen Hohe Wilde (Hochwilde) bewundern. Im Süden ragen die Gipfel der Hohen Weiße (3.278 m) und Grafspitze (3.147 m) auf.

Varianten

Eine Begehung in beide Richtungen ist möglich. Die Begehung im Uhrzeigersinn ist jedoch die beliebtere Variante und wird vom Gros der Wanderer auch so begangen. Das Eisjöchl, der höchsten Punkt der Wanderung, ist somit leichter zu erreichen. Der Aufstieg vom Pfossental zum Eisjöchl ist um einiges leichter als vom Pfeldertal. Mit mehr Schmalz in den Waden und größerer Trittsicherheit spricht allerdings auch nichts gegen eine Begehung gegen den Uhrzeigersinn und den härteren Anstieg aus dem Pfeldertal.

Alle Etappen sind auch seperat als Einzeletappen begehbar! Vor allem auf der Südseite bieten zahlreiche Auf- und Abstiegsmöglichkeiten ins Tal die Möglichkeit eine einzelne flexible Tagesetappe zu gehen.

Benötigte Ausrüstung

Bei einer kompletten Begehung rund um die Texelgruppe sollte berückstichtigt werden, dass man sich im hochalpinen Raum befindet und der Meraner Höhenweg kein Spazierweg ist. Eine angemessene alpine Ausrüstung ist also von Nöten.

Neben festen Bergschuhwerk sollte außerdem Outdoorkleidung für jedes Wetter eingepackt werden. Ein warmer Pullover, Handschuhe und Mütze sind zu empfehlen, da es selbst in den Sommermonaten in höherern Lagen zu kühlen Temperaturen kommen kann. Wanderstöcke können vor allem bei den teils steilen Abstiegen hilfreich sein.

Je nach Übernachtung ist auch ein Hüttenschlafsack mitzunehmen.

Anfahrt zum Startpunkt

Mit dem Auto:

Der Ausgangpunkt Dorf Tirol kann bequem mit dem Auto erreicht werden. Dorf Tirol liegt nördlich von Meran. Bei einer Anreise aus Deutschland muss man lediglich darauf achten, eine Vignette für die österreichische Autobahn zu besorgen und die Brenner- und Mautgebühren nicht zu vergessen.

In Dorf Tirol besteht die Möglichkeit, direkt an der Seilbahn Hochmuth zu parken. Hier kann man für kleines Entgelt sein Auto die ganze Zeit, die man sich auf dem Meraner Höhenweg befindet, abstellen.

Ausgangspunkt ist der Berggasthof Hochmuth. Er ist leicht durch die Seilbahn Hochmuth von Dorf Tirol aus erreichbar.

Zusätzliche Infos

Der Höhenweg Meran führt über etwa 100km einmal um das Bergmassiv der Texelgruppe herum (Kennzeichnung mit der Nummer 24). Je nach Erfahrung und Kondition sollten zwischen vier und acht Tagen für die komplette Durchwanderung eingeplant werden. In der Regel ist er allerdings in sechs Tagen mit jeweils sechsstündigen Etappen leicht zu schaffen. Der Rundweg lässt sich in zwei Teile einteilen: den anspruchsvollen und hochalpinen Nordteil und den einfacheren südlichen Teil, der auch von weniger Erfahrenen und Anfängern bewältigt werden kann (immer auf etwa gleicher Höhe entlang der Waldgrenze; auch hier ist teilweise Trittsicherheit und Schwindelfreiheit von Vorteil).

Kontakt

Gasthof Hochmuth
Muthöfeweg 8
39019
Dorf Tirol
Anfrage senden
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+39 0473 200443
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