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Beschreibung

Zwischen Gipfelblick und Kunstinstallation
Auf rund 2.000 Metern Höhe verbindet das Projekt „Kunst am Berg“ auf der Schmittenhöhe oberhalb von Zell am See eindrucksvoll Naturerlebnis mit zeitgenössischer Kunst. Entlang der Panoramawege begegnen Besucher Skulpturen und Installationen, die gezielt in die alpine Landschaft integriert wurden. Der Blick reicht dabei über den Zeller See bis zu den Gipfeln der Hohen Tauern, wodurch sich Kunst und Umgebung unmittelbar miteinander verknüpfen.
Die Werke sind frei zugänglich und verteilen sich über das gesamte Gebiet. Während einer Wanderung entstehen immer wieder neue Begegnungen mit den Installationen, die unterschiedliche Themen wie Raum, Natur oder Vergänglichkeit aufgreifen. Auffällig ist, dass viele Kunstwerke bewusst Wind und Wetter ausgesetzt sind und sich dadurch im Laufe der Zeit sichtbar verändern. Dadurch entsteht ein dynamisches Erlebnis, das sich bei jedem Besuch leicht anders präsentiert.
Ein weiterer Aspekt ist die internationale Ausrichtung des Projekts. Künstler entwickeln ihre Arbeiten speziell für diesen Ort, wodurch eine enge Verbindung zwischen Werk und Landschaft entsteht. Ein Teil der Installationen ist nur temporär angelegt und verschwindet nach einiger Zeit wieder, was den Charakter eines sich stetig wandelnden Freiluftausstellungsraums verstärkt. In den Sommermonaten wird das Angebot gelegentlich durch Führungen oder kleinere Kulturveranstaltungen ergänzt.
Wenn Landschaft zur Galerie wird
Die Besonderheit von „Kunst am Berg“ liegt in der fehlenden Trennung zwischen Ausstellungsraum und Natur. Materialien wie Holz, Stein oder Metall greifen die Umgebung auf oder setzen bewusst Kontraste. Einige Werke sind gezielt auf Aussichtspunkte ausgerichtet und lenken den Blick auf markante Landschaftsbereiche, wodurch sich neue Perspektiven auf die Bergwelt eröffnen.
Entstehung und Geschichte
Das Projekt wurde Anfang der 2000er Jahre ins Leben gerufen, um das klassische Bergangebot um eine kulturelle Dimension zu erweitern. Seitdem wurden regelmäßig neue Werke installiert und bestehende Konzepte weiterentwickelt. Der Fokus liegt bis heute auf ortsspezifischer Kunst, die sich mit den Besonderheiten des alpinen Raums auseinandersetzt.
Anfahrt
Mit dem Auto: Gute Erreichbarkeit über die Straßen nach Zell am See, Parkplätze an den Talstationen vorhanden.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Bahnhof Zell am See mit Anschluss an Busverbindungen zur Seilbahn.
Mit der Seilbahn: Direkte Auffahrt auf die Schmittenhöhe von mehreren Talstationen aus.
Zu Fuß: Verschiedene Wanderwege führen in mehreren Stunden auf den Gipfel.














