Wanderung Karnischer Höhenweg in Osttirol: Position auf der Karte

Wanderung Karnischer Höhenweg

Karnischer Höhenweg

Höhenprofil

Min: 2142 ft
Max: 8566 ft
Aufstieg: 24521 ft
Abstieg: 26296 ft
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Über den Autor

Erlebe den Sommer in Osttirol!

Zwischen den malerischen Gipfeln der Lienzer Dolomiten und den majestätischen Felsen der Hohen Tauern liegt ein Wanderparadies der Extraklasse. In Osttirol erwarten die Gäste urige Hütten und bewirtschaftete Almen im Nationalpark Hohe Tauern. Herzliche Gastgeber machen den Urlaub unvergessen.

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aktualisiert am Jul 29, 2019
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2
(3)
Angebote & Tipps
Allgemeines
Schwierigkeit
Schwer
Strecke: 99.73 miles
Gehzeit:8 Tage
StartSillian
ZielThörl bei Arnoldstein
Min: 2142 ft
Max: 8566 ft
Aufstieg: 24521 ft
Abstieg: 26296 ft

Beste Jahreszeit

Wegbeschaffenheit

Asphalt
Feldweg
Waldweg
Wanderpfad
Ausgesetzte Stellen

Wissenswertes

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  • Mit 100 miles gehört die Wanderung zu den 3 längsten Wanderungen in Österreich.
  • Karnischer Höhenweg ist die bestbewertete Wanderung in Österreich.
  • Auf der Wanderung überwindest du 7474 steigende Höhenmeter. Das ist ganz schön viel. Du solltest einigermaßen fit sein, um diese Wanderung zu machen. Damit gehört die Wanderung zu den 10 Touren in Österreich auf denen du die meisten Höhenmeter überwindest. Der höchste Punkt der Wanderung befindet sich auf 8566 ft.
  • Bitte achte darauf, dass du festes Schuhwerk für diese Wanderung anziehst. Getränke und Essen bekommst du bei einer Einkehrmöglichkeit entlang der Wanderung.

Routenbeschreibung

Die Obstansersee Hütte
© Osttirol Werbung Die Obstansersee Hütte

Der Karnische Höhenweg (Nr. 403) erstreckt sich über eine Länge von 155 Kilometern, vorbei an 11 Hütten und 30 Wandergipfeln. Die einzelnen Etappen von Sillian bis Arnoldstein können je nach Zeit und Kondition auf sechs bis neun Tagestouren aufgeteilt werden. Wer den Karnischen Höhenweg von Sillian aus beginnt, trifft zuerst auf hochalpine Strecken, deren Landschaftsbild von schroffen Kalkmassiven geprägt ist und die größtenteils über 2.000 Meter Höhe verlaufen. Hast du den Plöckenpass erreichst, gelangst du auf sanfte Wege, die über Almen oder durch Wälder führen. Du kannst den Weg aber auch in umgekehrter Reihenfolge laufen.

Auf den einzelnen Etappen erlebt man die wechselseitige Natur des 110 Kilometer langen Karnischen Hauptkammes, der sich in westöstliche Richtung an der Grenze zwischen Österreich und Italien erstreckt. Als Beinamen führt die Tour „Weg des Friedens“, was daran erinnern soll, dass dieses Gebiet während des Ersten Weltkrieges hart umgekämpft war und zahlreiche Soldaten dort ihr Leben lassen mussten. Ab 1974 wurden die teils zerstörten Wege wieder hergerichtet, so dass sich heute begeisterte Wanderer aus aller Welt auf der Strecke treffen können.

Vor allem zur Ferienzeit solltest du die Tour frühzeitig planen und einen Schlafplatz auf den Hütten buchen. Als Routenaufteilung bietet sich beispielsweise folgende an:

Etappe 1: Leckfeldalm – Sillianer Hütte – Obstansersee Hütte

Dauer: ca. 6,5 Stunden

Von Sillian erreicht man über die Forststraße die Leckfeldalm auf 1.900 Metern. Von dort geht es über den Leckfeldsattel zur Sillianer Hütte, die dir ein Panorama über die Sextner Dolomiten gewährt. Weiter geht es Richtung Osten entlang des Hauptkamms. Du erreichst die Hollbrucker Spitze, das Hochgrätenjoch und Demut. Es folgt der Anstieg auf den höchsten Punkt der Wanderung: der 2.665 Meter hohe Eisenreich. Am Gipfel wirst du mit dem Ausblick auf die Dolomiten und die Großglocknergruppe belohnt. Nach dem Abstieg erreichst du die Obstansersee Hütte.

Etappe 2: Obstansersee Hütte – Filmoorhütte – Porzehütte

Dauer: ca. 6 Stunden

Von der Hütte geht es in südliche Richtung hinauf zum Obstanser Sattel. Du überschreitest den Grat und kommst zur Pfannspitze. Über den Kleinen Kinigat erreichst du den Großen Kinigat über einen kleinen Klettersteig. Du kannst den Großen Kinigat aber auch über ein Schotterfeld im Süden umgehen. Vorbei an der Filmoorhütte und entlang des Oberen Stuckensee führt der Weg durch das Rosskar zur Porzehütte.

Etappe 3: Porzehütte – Hochweißsteinhaus

Dauer: ca. 8 Stunden

Von der Porzehütte führt der Weg über Almwiesen zum Obertillianer Joch. Gemütlich ansteigend erreichst du von dort das Bärenbadegg. Du wanderst weiter zum zur Kesselscharte und auf dem Hauptkamm über die Reiterkarspitze zur Hochspitzsenke. Südlich am Hochspitz vorbei begehst du den Steinkarspitz. Der Weg bringt dich zum Luggauer Törl und weiter zum Hochweißsteinhaus.

Etappe 4: Hochweißsteinhaus – Wolayersee Hütte

Dauer: ca. 6 Stunden

Die Etappe beginnt, indem du zum Öfnerjoch hinaufsteigst. Der Weg führt dich über die bewaldete Südflanke des Hauptkamms durch das Val Fleons und hinauf zum Giramondopass. Es geht jetzt steil hinunter zur Oberen Wolayeralm. Eine Schotterstraße bringt dich zum Birnbaumer Törl zur Wolayersee Hütte.

Etappe 5: Wolayersee-Hütte – Zollnersee-Hütte

Dauer: ca. 9 Stunden

Am See entlang kommst du in nördlicher Richtung an der Hohen Warte vorbei. Der Weg führt dich hinunter zum Valentinstörl und weiter zur Valentinsalm. Du folgst der Plöckenpass-Straße in südlicher Richtung, bis der Museumsweg abzweigt. Auf dem Hauptkamm entlang (Weg 401) kommst du an ehemaligen Befestigungen vorbei und läufst über den Weg 402 zum Lago Avostanis. Es geht bergab über die Fahrstraße, bis du linkerhand zur Abzweigung des Wegs 448 kommst. Die Tour bringt dich nun zum Monte Scarniz sowie dem Hohen und Kleinen Trieb. Von dort erreichst du die Zollnersee-Hütte.

Etappe 6: Zollnersee-Hütte – Nassfeld (Alpenhof Plattner)

Dauer: ca. 9,5 Stunden

Der leichte Weg 403 bringt dich über die Straniger Alm zum Kordinsattel. Vom Cima di Lanza geht es zum Trogkofel. Hier beginnt ein Klettersteig, der nur für erfahrene Sportler geeignet ist. Du kannst ihn aber in südlicher Richtung umgehen. Über den Rudnigsattel und die Tressdorfer Höhe kommst du ins Nassfeld. Du querst die Nassfeldpassstraße und folgst dem Weg zum Alpenhof Plattner.

Etappe 7: Alpenhof Plattner – Gasthaus Starhand

Dauer: ca. 8 Stunden

Vom Alpenhof Plattner folgst du dem Weg zur Watschinger Alm. Nun geht die Strecke bergauf bis zum Garnitzentörl und weiter zur Garnitzenalm. Ein Forstweg bringt dich bis zum Stubenboden und weiter zur Egger Alm. Hier folgst du einer asphaltierten Straße zur Dellacher Alm, kannst alternativ aber auch den beschilderten Seerundenweg nehmen. Von der Alm geht es weiter durch den Wald und Almweiden zur Görtschacher Alm. Dort beginnt ein Wanderweg, der vorbei an Felsen des Starhand zur Dolinzer Alm führt. Hier erwartet dich das Gasthaus Starhand.

Etappe 8: Gasthaus Starhand – Thörl bei Arnoldstein

Dauer: ca. 7 Stunden

Vom Gasthaus Starhand läufst du auf der Straße Richtung Werbutzalm, biegst aber rasch bei der ersten Kehre in den Wald ab. Auf dem Wanderweg Nr. 507 erreichst du die Feistritzer Alm und den Gasthof Oisternig. Es geht weiter zur Achomitzer Alm vorbei an der Kapelle Maria Schnee. Von dort führt dich eine Schotterstraße in mehreren Kehren bergab zum Bartolo-Sattel.  Von dort geht es durch den Wald zum Kapinberg. Du hältst dich Richtung Osten, läufst über eine Wiese bergab und erreichst eine Forststraße, die dich weiter zur Göriacher Alm bringt.  Durch den Wald geht es hinab nach Thörl.

Festes Schuhwerk notwendig
Übernachtungsmöglichkeit vorhanden
Einkehr vorhanden

Einkehr

Auf der Tour wanderst du an zahlreichen Hütten vorbei, die dich kulinarisch verwöhnen.

  • Leckfeldalm
  • Sillianer Hütte
  • Obstansersee Hütte
  • Filmoor-Standschützenhütte
  • Porzehütte
  • Wolayersee Hütte
  • Almgasthof Valentinalm
  • Plöckenhaus
  • Zollnersee Hütte
  • Alpenhof Plattner
  • Gasthaus Starhand
  • Gasthof Oisternig

Highlights der Tour

Die Tour bringt dich zu vielen unvergesslichen Punkten, die ein atemberaubendes Panorama auf die Bergwelt bieten. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich und lässt auf keinen Fall Langeweile aufkommen. Die Karnischen Alpen bieten neben den tollen Ausblicken eine vielfältige Pflanzenwelt.

Varianten

Da die Tour auch zu anspruchsvollen Gipfelbesteigungen etwa auf den Großen Klinigat, die Filmoorhöhe oder die Hohe Warte führt, kannst du sie um zwei bis drei Tage verlängern. Als zusätzliche Unterkunft kannst du dann die Filmoorhütte und die Untere Valentin Alm wählen.

Benötigte Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist unerlässlich auf dieser Tour. Da sie mehrere Tage dauert, solltest du dementsprechend Kleidung einpacken und dich auch auf unterschiedliche Temperaturen einstellen. Außerdem solltest du den Schlafsack für die Hütte nicht vergessen!

 

Anfahrt zum Startpunkt

Mit dem Auto

Wenn du aus Deutschland anreist, folgst du der A93 bis Kufstein Süd. Du nimmst die B161 Richtung St. Johann und fährst weiter nach Pass Thurn (B108). Es geht weiter nach Felbertauern und schließlich Lienz. Dort biegst du Richtung Sillian auf die E66 ab.

Kommst du aus östlicher Richtung, fährst du auf der A10 bis Villach. Hier fährst du bei Spittal auf die B100, die dich nach Lienz bringt, wo du nach Sillian abbiegst.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Du kannst auch mit dem Zug anreisen, da es in Sillian einen Bahnhof gibt, an dem Schnellzüge halten.

Kontakt

9920
Sillian
Angebote & Tipps

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