Ausflugsziel Großer Geysir und Geysir Strokkur in Südisland: Position auf der Karte

Großer Geysir und Geysir Strokkur

Großer Geysir und Geysir Strokkur
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Island, die etwa 103.000 km2 große Nordatlantik-Insel ist immer eine Reise wert, denn jede Jahreszeit hat hier ihre eigene, reizvolle Atmosphäre. Besucher können auf Island hautnah erleben, wie ein Land entsteht und sich in den Bann der Natur ziehen lassen. Das Land ist aufgrund seiner Lage ein Hot Spot vulkanischer und Mehr erfahren

aktualisiert am Jul 23, 2019
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Die Fontäne des Geysir Strokkur
© Ragnar Th. Sigurdsson Die Fontäne des Geysir Strokkur

Der Große Geysir

Eines der größten Natur-Denkmäler Islands und Teil des berühmten „Golden Circle“ ist der Große Geysir, auch Stori-Geysir genannt. Er liegt im Heißquellengebiet Haukadalur im südwestlichen Teil Islands. Der Geysir war in der Neuzeit bisher nur sehr selten aktiv. Verschiedenen Quellen zufolge spie er in den Jahren 1916 und 1935 Wasser und schleuderte einen spektakulären Strahl aus heißem Wasser und Dampf bis zu 80 Meter in die Höhe. Nach seinen kurzen Ausbrüchen wurde der Geysir sofort wieder inaktiv. Seitdem wurde seine Ruhe mehrfach gestört, als man karbolisches Seifenpulver in seine brodelnde, etwa 19 Meter breite und 20 Meter tiefe Öffnung kippte, um ihn zu erwecken. Die Versuche schlugen jedoch alle fehl. Als Grund für die Inaktivität werden die angesammelten Steine und Objekte in seinem Inneren genannt, die über die Jahre hinweg von Tausenden von Touristen hineingeworfen wurden. Obwohl dies dem Geysir in jedem Fall Schaden zufügt, kann es jedoch nicht der einzige Grund für die Inaktivität sein. Der Große Geysir zählte zu den namhaftesten Geysiren der Welt, wie zum Beispiel auch die Geysire im Yellowstone Park, in Neuseeland und Nordisland.

Geysir Strokkur

Die Attraktion der Gegend ist mittlerweile der Geysir Strokkur, ein weiterer Geysir, der etwa 100 Meter südlich des Großen Geysirs liegt. Sein Name bedeutet im Deutschen so viel wie Butterfass und kommt von der Form des Geysirs. Der Geysir Strokkur bricht in regelmäßigen Abständen etwa alle 10 Minuten aus. Dann beeindruckt die Besucher die weiße Säule aus kochendem Wasser, die der Geysir bis zu 30 Meter hoch in die Luft schleudert.

Das Geothermalgebiet Haukadalur

Obwohl der Große Geysir selbst mehr oder weniger inaktiv ist, ist das umliegende Gebiet geothermisch sehr aktiv. Deshalb kann man auch andere, für solche Gebiete typische geothermische Gebilde entdecken: Becken mit brodelndem, ungewöhnlich gefärbtem, schwefelhaltigem Schlamm, zischend-dampfende Öffnungen im Boden, heiße und kalte Quellen, warme Strömungen sowie einfache, urtümliche Pflanzen – all das finden Besucher in der Gegend rund um die bekannten Geysire. Neben den beiden großen, bekannten Geysiren befinden sich dort zudem etwa 30 kleine Geysire. Das englische Wort „geyser“ und auch das deutsche Wort „Geysir“ stammen übrigens vom isländischen Wort „geysir“ ab, welches so viel wie Springquelle bedeutet.

Etwas westlich liegt der Laugarfjall Mountain, der ein einmaliges Panorama über das Geysir-Gebiet eröffnet. Wenn du also einen tollen Blick auf dieses spektakuläre Naturschauspiel haben möchtest, solltest du den kleinen Berg erklimmen und die Aussicht genießen.

In der Nähe befinden sich zudem ein Geysir Museum, ein Geysir Golfplatz und ein Hotel. Im Geothermalgebiet liegt auch die Thermalquelle Blesi, die ebenfalls eine beliebte Sehenswürdigkeit ist. Nicht weit entfernt ist auch der berühmte Wasserfall Gullfoss, der in jedem Fall einen Besuch wert ist.

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Entstehung und Geschichte

Es ist nicht genau bekannt, wann der Große Geysir entstanden ist. Allerdings wird geglaubt, dass er etwa zum Ende des 13. Jahrhunderts erweckt wurde, als eine Serie schwerer Erdbeben sowie der verheerende Ausbruch des Mt. Hekla die Region Haukadalur, das geothermische Tal indem sich die Geysire befinden, erschütterten. Untersuchungen des Gesteinsmaterials um den Geysir ergaben, dass dieser zuvor wohl bereits für etwa 10.000 Jahre aktiv war. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts brach der Große Geysir verschiedenen Quellen zufolge regelmäßig alle drei Stunden aus und spie Wasser. Von da an wurden die Intervalle zwischen den Ausbrüchen immer länger bis er im Jahr 1916 schließlich aufhörte zu spucken. Ob seine Ruhe ewig oder nur vorübergehend ist, weiß niemand. Auch die Entstehung und die Ausbrüche des Geysir Strokkur sind von den Erdbeben der Region geprägt.

Anfahrt

Der Geysir im Sommer
© Ragnar Th. Sigurdsson Der Geysir im Sommer

Das Geothermalgebiet Haukadalur liegt im Südwesten Islands. Die Road 35, Biskupstungnabraut, führt direkt zu den Geysiren. Von Reykjavík aus sind es etwa 105 Kilometer bis dorthin. Die nächst größere Stadt ist Laugarvatn. Von dort sind es noch circa 30 Kilometer. Einfach der Road 37 bis zur Kreuzung mit der Route 35 folgen und dieser dann in nördlicher Richtung bis zum Geysir entlang fahren. Da das Geothermalgebiet Teil des Gullni hringurinn (Golden Circle) ist, empfiehlt es sich, die Geysire bei einer der vielen angebotenen Tagestouren zu besuchen.

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