Wanderung Vom Hochweisssteinhaus zum Monte Peralba (Lesachtal) in Nassfeld-Pressegger See - Lesachtal - Weissensee: Position auf der Karte

Wanderung Vom Hochweisssteinhaus zum Monte Peralba (Lesachtal)

Höhenprofil

Min: 1,859 m
Max: 2,664 m
Aufstieg: 822 m
Abstieg: 17 m
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Über den Autor
aktualisiert am 27 Aug 2018
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Angebote & Tipps
Allgemeines
Schwierigkeit
Schwer
Strecke: 2.91 km
Gehzeit:2 Std 30 Min
StartHochweisssteinhaus
ZielMonte Peralba
Min: 1,859 m
Max: 2,664 m
Aufstieg: 822 m
Abstieg: 17 m

Wissenswertes

  • Mit einer Seehöhe zwischen 1,859 m und 2,664 m ist die Wanderung die höchstgelegene in Kärnten. Auf der Wanderung überwindest du 822 steigende Höhenmeter. Damit gehört die Wanderung zu den 10 Touren in Kärnten auf denen du die meisten Höhenmeter überwindest.
  • Auf dieser schweren Wanderung legst du über 3 km zurück. Somit handelt es sich um eine eher kürzere Tour. Im Durchschnitt liegt die Länge der Wanderungen in Kärnten bei ungefähr 14 km.
  • Diese Tour sollte unbedingt mit festem Schuhwerk angegangen werden.

Routenbeschreibung

Auf zum Gipfel des Monte Peralba!
CC BY 2.0   © Elisabetta Viel Auf zum Gipfel des Monte Peralba!

Diese Tour zum Gipfel des Monte Peralba ist nur etwas für geübte Bergsteiger.
Hier sind absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt.
Schon vom Startpunkt der Tour aus, dem Hochweisssteinhaus, hast du dein Ziel, den Monte Peralba, vor Augen.

Start am Hochweisssteinhaus

Du startest am Hochweisssteinhaus auf 1.859 Metern Höhe. Von hier aus hast du bereits eine tolle Aussicht auf den Zwölferspitz, die Torkar- sowie die Weißsteinspitzen und das Hochalpl in nördlicher Richtung. Durch das Hochalpljoch führt dich ein rot-weiß-rot beschilderter Weg auf den Gipfel.
Du wählst an der Hütte den Weg, der leicht links wegführt. Pass auf, dass du nicht versehentlich den unteren Steig nimmst – dieser führt aufs Luggauer Thörl!

Zur italienischen Grenze

Über Almwiesen, kleine Bäche und Quellen geht es hinauf zur italienischen Grenze. Du steigst über Serpentinen einen steilen Hang hinauf. Dieser Abschnitt ist vor allem an heißen Sommertagen eine echte Herausforderung. Dafür kannst du hier die reiche Alpenflora bestaunen – und bald darauf sicher auch die ersten Murmeltiere pfeifen hören und vielleicht sogar sehen. Außerdem lohnt sich hier auch ein Blick hinunter ins Lesachtal. Dort kannst du St. Lorenzen sowie darüberliegend die Lienzer Dolomiten erkennen.

Du folgst einem schmalen Weg weiter und erblickst nach kurzer Zeit eindrucksvoll den Monte Peralba. Nach wenigen Minuten erreichst du die Grenze. Folge dem Weg leicht links weiter, bis du nach etwa 50 Metern rechts abzweigen kannst. Am Hang des Hochalpls kannst du links eine halbverfallene Kaserne sehen. Sie stammt aus der Mussolinizeit und war während der Südtirolkrise ende der 60er Jahre besetzt.

Zieletappe auf den Gipfel

Es folgen nochmal Serpentinen, bevor du über ein stufiges Felsgelände höher steigst. Du musst etwas groben Schotter überwinden. Bei all der Anstrengung solltest du aber nicht verpassen, die umliegenden Berge zu betrachten. Unter diesen erkennst du beispielsweise den Monte Chiadenis. Die drei Löcher im Gipfel dienten im Ersten Weltkrieg den österreichischen Soldaten als Unterstand.

Durch einen Kamin hindurch steigst du auf den Gipfelgrat. Hier eröffnet sich vor dir die ganze Herrlichkeit der Karnischen Alpen, der Lienzer Dolomiten sowie der Hohen Tauern. Nach wenigen Minuten erreichst du den Gipfel. Dort befinden sich eine weiße Marmormadonna, ein Kreuz sowie eine Glocke. In einer Blechschachtel befindet sich der Kontrollstempel.

Der Rückweg führt dich auf derselben Strecke wieder zum Hochweisssteinhaus. Der Aufstieg dauert etwa zweieinhalb Stunden, der Rückweg nochmal genauso lange.

Festes Schuhwerk notwendig

Einkehr

Du solltest dir unbedingt etwas Verpflegung und vor allem ausreichend Trinkwasser mitnehmen.

Video

Hochweißstein / Monte Peralba | 01:12

Highlights der Tour

Die Tour erfordert sehr gute Kondition und viel Erfahrung. Dafür ermöglicht sie einmalige Ausblicke auf die Karnischen Alpen, die Lienzer Dolomiten und die Hohen Tauern. Zudem triffst du hier an der Grenze zwischen Österreich und Italien auf zahlreiche Spuren der Kriegsgeschichte.

Benötigte Ausrüstung

Es sind gute Bergschuhe erforderlich.

Anfahrt zum Startpunkt

Mit dem Auto:

Du fährst nach St. Lorenzen und nimmst dort die Abzweigung nach Frohn. Über Frohntal gelangst du zum Schranken. Dort parkst du dein Auto und hast nun noch etwa eine Dreiviertelstunde Fußweg zum Hochweisssteinhaus vor dir.

Kontakt

NLW Tourismus Marketing GmbH
Wulfenia 1
9620
Hermagor
Anfrage senden
%69%6e%66%6f%40%6e%61%73%73%66%65%6c%64%2e%61%74
Tel.:+43 (0)4285 8241
Fax:+43 (0)4285 8242
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