Wanderung Eifelsteig - Fernwanderweg von Aachen nach Trier in der Eifel & Aachen: Position auf der Karte

Wanderung Eifelsteig - Fernwanderweg von Aachen nach Trier

Kornelimünster, Roetgen, Monschau, Einruhr, Gemünd, Blankenheim, Mirbach, Hillesheim, Gerolstein, Daun, Manderscheid, Bruch, Kordel

Eifelsteig - Fernwanderweg von Aachen nach Trier

Höhenprofil

Min: 433 ft
Max: 2169 ft
Aufstieg: 15702 ft
Abstieg: 15869 ft
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Über den Autor
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Angebote & Tipps
Allgemeines
Schwierigkeit
Mittel
Strecke: 194.49 miles
Gehzeit:15 Tage
StartAachen-Kornelimünster
ZielTrier
Min: 433 ft
Max: 2169 ft
Aufstieg: 15702 ft
Abstieg: 15869 ft

Beste Jahreszeit

Wegbeschaffenheit

Asphalt
Feldweg
Waldweg
Wanderpfad

Wissenswertes

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  • Mit 194 miles gehört die Wanderung zu den 10 längsten Wanderungen in Deutschland.
  • Festes Schuhwerk sollte auf dieser Wanderung unbedingt angelegt werden. Eine Einkehrmöglichkeit ist entlang der Wanderung vorhanden.

Routenbeschreibung

Der Eifelsteig ist 313 Kilometer lang.
© Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz Der Eifelsteig ist 313 Kilometer lang.

Der Premiumwanderweg Eifelsteig führt auf insgesamt 313 Kilometern von Aachen nach Trier. Getreu dem Motto „Wo Fels und Wasser Dich begleiten“ erwarten dich auf dem Weg durch die Eifel idyllische Flusstäler, vulkanische Maare und imposante Felsformationen. Die Strecke unterteilt sich in 15 Tagesetappen verschiedener Schwierigkeitsstufen, die zwischen 14 und 28 Kilometer lang sind.

Etappe 1: Aachen-Kornelimünster nach Roetgen (14 km, leicht)

Startpunkt des Eifelsteigs ist die ehemalige Benediktinerabtei im Aachener Ortsteil Kornelimünster. Mit Blick auf das Itertalviadukt läufst du am Flüsschen Inde entlang, bis dich hohe Stufen und ein kleiner Pfad nach Hahn und Friesenrath führen. Durch den Wald bei Rott gelangst du zum Naturschutzgebiet Struffelt, welches du auf Holzstegen durchquerst. Nach einem herrlichen Blick über die Dreilägerbachtalsperre geht es auf einem steilen Weg hinunter nach Roetgen.

Etappe 2: Roetgen bis Monschau (17 km, mittel)

Von Roetgen wanderst du in die belgische Moorlandschaft des Hohen Venns hinein, in welcher du zwei typische Vennkreuze entdecken kannst, die an schicksalhafte Ereignisse erinnern. Zurück in Deutschland erreichst du den Rastplatz von Karl dem Großen, auf dem sich der Kaiser der Legende nach bei einem Jagdausflug erholt haben soll. Ziel der Etappe ist die Altstadt der Tuchmacherstadt Monschau.

Etappe 3: Monschau bis Einruhr (24,3 km, schwer)

In Monschau kehrst du dem Rur-Tal vorerst den Rücken und läufst nach einem steilen Anstieg am bewaldeten Hang des Perlenbachtals zur Talsperre. Entlang des Ostufers des Sees erreichst du das Nationalparktor in Höfen. Durch das Kluckbachtal führt der Weg zurück zum Rurtal. Hier belohnen dich felsige Aussichtspunkte wie Uhusley und Perdsley mit herrlichen Ausblicken für die anspruchsvolle Tour. Vom Wolfshügel sieht du bereits das Etappenziel Einruhr am Obersee.

Etappe 4: Einruhr bis Gemünd (21,2 km, mittel)

Die vierte Etappe führt dich in den Nationalpark Eifel, wo die Rur auf die Urft trifft. Am Ufer entlang wanderst du zur Staumauer der Urftsees, die einen tollen Panoramablick verspricht. Über einen steilen Anstieg gelangst du zur Dreiborner Hochfläche und dann weiter zur ehemaligen Ordensburg Vogelsang. Bevor du den Nationalpark wieder verlässt und ins Urftal nach Gemünd kommst, warten die beiden Aussichtspunkte Kickley und Modenhübel auf dich.

Etappe 5: Gemünd bis Kloster Steinfeld (17,4 km, mittel)

Von Gemünd geht es bergauf zur Kuckucksley. Dort bietet die Schutzhütte einen schönen Ausblick in das weite Oleftal. Über die Olef und den Golbach erreichst du den Kallbach. Zum Abschluss dieses Wanderabschnitts kannst du das Kloster Steinfeld mit seiner Basilika aus dem 12. Jahrhundert besichtigen.

Etappe 6: Kloster Steinfeld bis Blankenheim (23,4 km, mittel)

Auf dieser Etappe wandelst du auf den Spuren der Römer. Zurück im Urfttal entdeckst du den Grünen Pütz, die Quelle der Wasserleitung, über die Köln damals mit Wasser aus der Eifel versorgt wurde. Kurz vor dem Naturerlebnisdorf Nettersheim lohnt sich ein Abstecher zu den Mannenberghöhlen. Nach einer Pause am Römerweiher führt der Eifelsteig durch den Wald hinauf zur Burg Blankenheim.

Etappe 7: Blankenheim bis Mirbach (17,7 km, mittel)

In Blankenheim folgst du zunächst dem historischen Brotpfad. Dann geht es auf einem Waldweg in das Schaafbachtal bei Ripsdorf und weiter nach Alendorf. Hier verläuft von der kleinen Kapelle am Ortsrand ein Kreuzweg hinauf zum Kalvarienberg. Vom Gipfelkreuz genießt du einen letzten Ausblick auf nordrhein-westfälischer Seite, denn nach dem Abstieg befindest du dich in Rheinland-Pfalz. Über eine kleine Holzbrücke verlässt du das Lampertstal und folgst dem schmalen Mirbach in die gleichnamige Ortschaft.

Etappe 8: Mirbach bis Hillesheim (26,1 km, schwer)

Von der Erlöserkapelle in Mirbach wanderst du auf schmalen Wegen durch den Wald. Etwa nach der Hälfte der Strecke erreichst du den Dreimühlen-Wasserfall im Tal des Mühlenbachs. Im Anschluss passiert der Eifelsteig das Kloster Niederehe und die Burg Kerpen. Ziel der achten Etappe ist die Krimi-Hauptstadt der Eifel Hillesheim.

Etappe 9: Hillesheim bis Gerolstein (20,2 km, mittel)

Vorbei an der historischen Stadtmauer Hillesheim kommst du in das malerische Bolsdorfer Tälchen. Nachdem du den Fluss Kyll überquert hast, führt ein steiler Anstieg zu den Eis- und Mühlsteinhöhlen am Rother Kopf. Hast du den Auberg mit seinen mächtigen Felsen hinter dir gelassen, geht es hinauf zu den Gerolsteiner Dolomiten. Entlang spektakulärer Felsformationen kommst du zum Rundgang zur Karsthöhle Buchenloch und dem Vulkankrater Papenkaule. Auf Serpentinen verläuft die Wanderung steil hinab ins Kylltal in Gerolstein..

Etappe 10: Gerolstein bis Daun (23,7 km, schwer)

Nach einem kräftigen Schluck vom Mineralwasser am Helenenbrunnen in Gerolstein wanderst du hinauf zur Ruine Löwenburg. Ein schmaler Waldpfad führt zum hölzernen Aussichtsturm auf der Dietzenley. Durch die waldreiche Landschaft um Neroth gelangst du in das Tal der Kleinen Kyll, wo dich der nächste Anstieg zum Gipfel des Nerother Kopfs erwartet. Die letzte Herausforderung vor dem Etappenziel Daun ist ein bewaldeter Hügel hinter der Neunkirchener Mühle.

Etappe 11: Daun bis Manderscheid (23,4 km, schwer)

Durch den Kurpark im Liesertal läufst du zum Gemündener Maar, dem ersten von drei Maaren. Auf dem Mäuseberg bietet der Dronketurm einen herrlichen Ausblick auf das Weinfelder Maar, welches im Anschluss umrundet wird. Nachdem du auch das Schalkenmehrener Maar passiert hast, führt ein idyllischer Waldweg durch das Liesertal in die Burgenstadt Manderscheid.

Etappe 12: Manderscheid bis Kloster Himmerod (18,2 km, mittel)

Über Stock und Stein geht es an bewaldeten Hängen Richtung Süden, bis du den Ilgenbach erreichst. Diesem folgst du bis zum im 12. Jahrhundert gegründete Kloster Himmerod mit seiner eindrucksvollen Barockkirche. Der Eifelsteig verläuft hier hauptsächlich durch den Wald. Nur kurz wanderst du durch landwirtschaftliche Felder, die dir einen freien Blick über die hügelige Eifel und auf Großlittgen ermöglichen.

Etappe 13: Kloster Himmerod bis Bruch (20,5 km, leicht)

Entlang der Salm führt der kurvige, steigungsarme Weg an historischen Mühlen und imposanten Felsformationen vorbei. Von Landscheid folgst du dem Fluss im Salmtal bis zum Etappenziel Bruch. Nach diesem ruhigen und naturreichen Abschnitt lohnt sich ein Spaziergang zur Burg Bruch.

Etappe 14: Bruch bis Kordel (27,8 km, schwer)

Auf der längsten Etappe erwarten dich einige anspruchsvolle Anstiege, die sich aber angenehm auf die Strecke verteilen. Vom Salmtal in Bruch wanderst du auf ein Hochplateau bei Zemmer. Durch Wälder und landwirtschaftliche Flächen kommst du zu kleinen, verträumten Orten, bis du einen hölzernen Aussichtsturm erreichst, von welchem du bis in den Hunsrück blicken kannst. Dann geht es hinab ins Kylltal. Nach einem letztem Anstieg läufst du auf Serpentinen hinunter nach Kordel.

Etappe 15: Kordel bis Trier (17 km, mittel)

Die finale Etappe startet im Kylltal und führt im leichten Auf und Ab zur Burg Ramstein. Im malerischen Butzerbachtal passierst du kleine Wasserfälle und Seilhängebrücken. Auch nachdem du den Butzerbach verlassen hast, warten einige Sehenswürdigkeiten auf dich. Neben den Pützlöchern, einem römischen Bergwerk, kommt der Eifelsteig auch an der Klausenhöhle und der Genovevahöhle vorbei. In Biewer erreichst du das breite Moseltal. Hier verläuft der schmale Felsenpfad auf einer steilen Klippe zum Zielort Weisshaus und bietet tolle Fernblicke. Über einen Zuweg gelangst du von dort in die Innenstadt von Trier.

Festes Schuhwerk notwendig
Übernachtungsmöglichkeit vorhanden
Einkehr vorhanden

Einkehr

Auf allen Etappen gibt es Rast- und Einkehrmöglichkeiten.
© Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz Auf allen Etappen gibt es Rast- und Einkehrmöglichkeiten.

Entlang des Fernwanderweges findest du zahlreiche Einkehrmöglichkeiten. Schutzhütten, Gasthöfe und Rastplätze sind auf allen Etappen vorhanden. Für mehrtägige Wandertouren stehen auch Hotels, Ferienwohnungen, Jugendherbergen und Campingplätze zur Verfügung. Es ist möglich für mehrere Tage Pauschalarrangements bei der Eifel Tourismus GmbH oder verschiedenen Reiseveranstaltern zu buchen, bei denen unter anderem der Gepäcktransport und Hotelübernachtungen organisiert sind.

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Highlights der Tour

Die Urftalsperre erreichst du auf der vierten Etappe.
© Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz Die Urftalsperre erreichst du auf der vierten Etappe.

Auf der mehr als 300 Kilometer langen Strecke erwarten dich zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten. Zu den Highlights gehört beispielsweise die Staumauer des Urftsees im Nationalpark Eifel (Etappe 4), von welcher du einen herrlichen Ausblick auf die Flussschleife genießt. Sehenswert ist auch das Eifel-Vulkanmuseum in Daun, das dich auf die Maare der elften Etappe vorbereitet. Besonders die letzte Etappe bietet mit Hängebrücken, einem der ältesten und größten römischen Bergwerken Deutschlands (Pützlöcher) und den beiden Höhlen ein spannendes und abwechslungsreiches Wandererlebnis.

Nicht zu vergessen sind die Städte am Start und das Ziel des Eifelsteigs. In Aachen, der Krönungsstadt Kaiser Karls des Großen, lohnt sich ein Besuch im Aachener Dom. Dieser gehört wie die Stadt Trier mit ihren zahlreichen römischen Kulturdenkmälern wie der Porta Nigra zum UNESCO-Welterbe.

Varianten

Der Eifelsteig führt von Kornelimünster bei Aachen nach Trier.
© Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz Der Eifelsteig führt von Kornelimünster bei Aachen nach Trier.

Um die Sehenswürdigkeiten, die etwas abseits des Eifelsteigs liegen, nicht zu verpassen, gibt es eine Reihe von sogenannten Partnerwegen, die auch als Zuwege genutzt werden können. Während 14 verschiedene „Vulkaneifel-Pfade“ durch den Bereich der Vulkaneifel führen, lässt sich zum Beispiel die Umgebung von Gerolstein auf dem Felsenpfad oder dem Keltenpfad erkunden. Außerdem erweitern die drei Erlebnisschleifen Säubrenner-, Mühlen- und Meulenwaldroute im Wittlicher Land (Etappe 12 bis 14) das Wanderangebot.

Anfahrt zum Startpunkt

Der Wanderweg verläuft immer wieder durch die Wälder der Eifel.
© Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz Der Wanderweg verläuft immer wieder durch die Wälder der Eifel.

Der Startpunkt des Eifelsteigs liegt südöstlich von Aachen in Kornelimünster. Von der A44 nimmst du die Ausfahrt Aachen Brand und biegst dann rechts ab auf die Trierer Straße, die nach Kornelimünster führt. Am St. Gangolfsberg und am Gangolfsweg stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Kommst du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Aachen, bietet sich die Bushaltestelle Kornelimünster, Napoleonsberg (Eifelsteig) an.

Einige Etappen sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auch als Tagesetappen möglich.

Kontakt

Eifel Tourismus GmbH
Kalvarienbergstraße 1
54595
Prüm
Anfrage senden
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Tel.:+49 6551 96560
Fax:+49 6551 9656-96
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