Ausflugsziel Wuppertaler Schwebebahn Bergische Drei: Position auf der Karte

Wuppertaler Schwebebahn

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aktualisiert am Jul 25, 2019
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Beschreibung

Auf 13,3 Kilometern schwebt die Hochbahn über der Stadt.
© schwebebahn.de Auf 13,3 Kilometern schwebt die Hochbahn über der Stadt.

Die Hauptschlagader Wuppertals

Einschienige Hängebahn System Eugen Langen – so lautet der offizielle Name des Wahrzeichens von Wuppertal. Seit über 100 Jahren rattert die Hochbahn auf ihrer 13,3 Kilometer langen Strecke durch die Stadt. Dabei durchläuft sie 20 Bahnhöfe – vom Jugendstil-Bahnhof Werther Brücke bis zur modernen Glaskonstruktion Kluse sind einige architektonische Blickfänge dabei. Die Wuppertaler Schwebebahn ist die Hauptschlagader des Öffentlichen Personennahverkehrs. Rund 85.000 Fahrgäste bringt sie täglich durch die bergische Großstadt. Knapp 35 Minuten dauert die luftige Fahrt von Endstation zu Endstation, wobei die Bahn eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h erreicht.

Der „Tausendfüßler“ – Keine Liebe auf den ersten Blick

Die Wuppertaler Bürger waren Anfangs sehr aufgebracht, als die beiden Schwesterstädte Barmen und Elberfeld um die Jahrhundertwende grünes Licht für den Bau des "Tausendfüßlers" gaben. Allen Unkenrufen zum Trotz entwickelte sich die Schwebebahn jedoch sehr bald zum Lieblingskind der Wuppertaler und wurde eine beliebte Touristenattraktion.

Nostalgie pur im Kaiserwagen

Eine Fahrt im leuchtend roten „Kaiserwagen“ ist ein ganz besonderes Erlebnis. Einst schwebten darin schon Kaiser Wilhelm II. und seine Gemahlin Auguste Viktoria durchs Wupper-Tal. Vor einigen Jahren wurde der alte Wagen Nr. 5 (Baujahr 1900) stilecht restauriert. Plüschgepolsterte Sitze, goldfarbene Stoffe vor den Fenstern, nostalgische Lampen und Jugendstil-Ornamentscheiben ziehen dich in den Bann längst vergangener Zeiten. Ob gemütliche Kaffeefahrt oder zünftiger Frühshoppen – bei einer Rundfahrt im Kaiserwagen kannst du die Stadt aus einer neuen Perspektive kennenlernen. Begleitet werden die Fahrten von ortskundigen Stewardessen und Stewards in historischen Kostümen, die die Fahrgäste bewirten.

Tuffi – die Geschichte vom Elefanten in der Schwebebahn

Zur Bekanntheit der Schwebebahn trug auch ein junger Elefant namens Tuffi bei. Dieser bestieg am 21. Juli 1950 einen Waggon der Hochbahn, um für ein Gastspiel des Circus Althoff Reklame zu machen. Doch schon nach kurzer Fahrt – man weiß natürlich nicht genau warum – hatte der kleine Elefant den Rüssel gestrichen voll. Tuffi durchbrach die Seitenwand, sprang ins Freie und landete in der Wupper. Neben einer Schramme am Po brachte ihm dieses Manöver weltweite Berühmtheit ein.

Eine Fahrt mit dem Audio-Guide

Wenn du bei einer Fahrt mit der Schwebebahn etwas über das Wuppertaler Wahrzeichen, die Stationen und Sehenswürdigkeiten entlang der Bahn oder Persönlichkeiten der Stadt erfahren möchtest, solltest du dir den kostenlosen Audio-Guide herunterladen. Insgesamt 39 Kapitel geben dir zwischen Vohwinkel und Oberbarmen einzigartige Einblicke. Durch die Kennzeichnung der einzelnen Abschnitte kannst du unterwegs überall zusteigen und findest ganz leicht die richtige Stelle des unterhaltsam gestalteten, akustischen Führers.

Magazinartikel

Entstehung und Geschichte

An 20 Stationen können Fahrgäste ein- und aussteigen.
© schwebebahn.de An 20 Stationen können Fahrgäste ein- und aussteigen.

Eine Schwebebahn über dem Wupper-Tal

Schon in den 1880er Jahren erkannte man im Wupper-Tal die Notwendigkeit eines zusätzlichen Verkehrsmittels in der Talsohle. So plante der Kölner Ingenieur Eugen Langen eine Schwebebahn. 1896 erteilte die Königliche Regierung zu Düsseldorf der „Continentalen Gesellschaft für elektrische Unternehmungen" schließlich die Genehmigung für die Errichtung der Bahn. So begannen im Sommer 1898 die Baumaßnahmen, die zügig voranschritten. Bereits im Dezember desselben Jahres schwebte die Bahn bei ihrer ersten Probefahrt über der Stadt. Kurze Zeit später, am 1. März 1901, wurde sie schließlich feierlich eröffnet. Insgesamt 19.200 Tonnen Eisen wurden bei dem 16 Millionen Goldmark teuren Projekt verarbeitet. Die Investition lohnte sich – im Jahr 1925 beförderte die Schwebebahn fast 20 Millionen Fahrgäste.

Die Entwicklung im Laufe der Zeit

Während des Zweiten Weltkriegs wurden immer wieder Stützen und Gerüste der Schwebebahn zerstört. Mehrmals musste der Verkehr über längere Zeiträume ruhen. Erst im Frühjahr 1946 gab es wieder einen kompletten Schwebebahn-Rundverkehr. Zwischen 1972 und 1974 erneuerte man den Wagenpark und ersetzte die alten Wagen durch 28 moderne Gelenkzüge. Einzig und allein der Wagen Nr. 5 – der Kaiserwagen – blieb erhalten. Kurz darauf folgte die Einführung der europaweit ersten Bahn mit Einmann-Zugabfertigung. Hierzu installierte man Kameras auf den Bahnhöfen und Bildschirme in den Führerständen der Züge. Über die Jahre hinweg wurden immer wieder Bahnhöfe und Streckenabschnitte renoviert. Seit 1997 steht die Schwebebahn unter Denkmalschutz. Schon über 1,5 Milliarden Menschen hat die Hochbahn mittlerweile transportiert. Während die Stützen und Träger noch im Stil der wilhelminischen Kaiserzeit sind, sorgen seit 2015 moderne Wagen für den reibungslosen Verkehr, damit die Schwebebahn auch in den nächsten 100 Jahren sicher über der Stadt schwebt.

Anfahrt

Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit dem Kaiserwagen.
© schwebebahn.de Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit dem Kaiserwagen.

Mit dem Auto:

Wuppertal liegt südlich des Ruhrgebiets im Bergischen Land. Von Düsseldorf aus sind es nur rund 30 Kilometer bis ins Stadtzentrum. Du folgst einfach der Autobahn A46. Die weitere Route variiert, je nachdem, wo du in die Schwebebahn einsteigen möchtest.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

Wuppertal ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, beispielsweise mit dem Zug, zu erreichen. Aber auch der Düsseldorfer Flughafen ist nicht weit entfernt. Zudem fahren Busse in die bergische Großstadt.

Video

Wuppertaler Schwebebahn - Rückblick... | 08:07

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