Ausflugsziel Sequoia Nationalpark in den Sequoia- und Kings-Canyon-Nationalparks: Position auf der Karte

Sequoia Nationalpark Three Rivers

Sequoia Nationalpark
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Ich bin Kerstin von den TouriSpo TravelScouts und helfe euch, die ganze Welt von und auf TouriSpo zu entdecken. Ich berichte für Euch über Must-Sees und Geheimtipps rund um den Globus. Viel Spaß beim Entdecken!

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aktualisiert am Jun 14, 2018
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Wissenswertes

Beschreibung

Die riesigen Sequoia Bäume sind weltbekannt.
CC BY 2.0   © John Buie Die riesigen Sequoia Bäume sind weltbekannt.

Hohe, zerklüftete Berge, tiefe Schluchten, gewaltige Höhlen und gigantische Bäume – im Sequoia Nationalpark können Besucher die Schönheit, Vielfalt und vor allem Größe der Natur hautnah erleben. In der kalifornischen Sierra Nevada gelegen, erstreckt sich der Sequoia Nationalpark über eine Fläche von gut 1.600 Quadratkilometern. Die höchste Erhebung des Nationalparks bildet mit einer Höhe von 4.421 Metern der Mt. Whitney, der höchste Berg der USA außerhalb Alaskas. Er befindet sich am östlichen Rand der Sierra Nevada. Heutzutage bewahrt der Sequoia Nationalpark eine Landschaft, die der südlichen Sierra Nevada vor der euro-amerikanischen Besiedelung ähnelt. Der Park ist ganzjährig für Besucher geöffnet, die Hauptsaison dauert von Anfang Juni bis Ende September. 

Im Land der Giganten

Der Sequoia Nationalpark ist bekannt für seine Riesenmammutbäume die eine Höhe von mehr als 80 Metern und einen Durchmesser von über 11 Metern erreichen können. Die größten Exemplare findest du im Giant Forest, wo auch der größte Seqouia, der General Sherman Tree, steht. Du kannst zwischen den gigantischen Bäumen, die als extreme Flachwurzler gelten, umherwandern und dich von ihrer Größe in den Bann ziehen lassen. Auf den Lehrpfaden, die sich durch den Nationalpark ziehen, kannst du zudem interessante Informationen über die Sequoia Bäume erfahren.

Die Highlights des Nationalparks

Neben den beeindruckenden Riesenmammutbäumen gibt es im Sequoia Nationalpark noch einiges mehr zu bestaunen. Über eine in den Fels gemeißelte Treppe kannst du den Moro Rock, einen 2050 Meter hohen, domförmigen Granitmonolith erklimmen. Von dort oben hast du eine tolle Aussicht auf die Umgebung. Ebenfalls sehenswert ist die Tropfsteinhöhle Crystal Cave. Der Tunnel Log ist ein in einen umgefallenen Sequoia Baum geschnittener Tunnel. Der Baum fiel 1937 aus natürlichen Gründen über die Straße und um diese wieder befahrbar zu machen, schnitt man den Tunnel in den Stamm. Kurz hinter der Marble Fork Bridge des Lodgepole Campingplatzes kannst du die Tokopah Wasserfälle bestaunen. Über eindrucksvolle Granit-Klippen stürzt das Wasser hier 370 Meter in die Tiefe. Natürlich solltest du auch das Giant Forest Museum besuchen – hier erfährst du alle wichtigen Informationen über die Mammutbäume und die Geschichte des Nationalparks.

Der Kings-Canyon-Nationalpark in unmittelbarer Nachbarschaft

Direkt an den Sequoia Nationalpark grenzt der Kings-Canyon-Nationalpark. Zusammen haben die Nationalparks eine Gesamtfläche von rund 3.500 Quadratkilometern. Der Kings-Canyon-Nationalpark, welcher von einem heißeren und trockeneren Klima geprägt ist, wurde rund 50 Jahre später als der Sequoia Nationalpark gegründet. Seit 1948 werden sie vom National Park Service als eine Einheit verwaltet.

Vielfältige Flora und Fauna

Die große Vielfalt der Landschaft innerhalb des Nationalparks rührt von der extremen Topografie und dem Zusammentreffen verschiedener Lebensräume und Ökosysteme. Das Gebiet des Sequoia Nationalparks erstreckt sich von gut 400 auf über 4000 Meter. Das Klima sowie die Vegetation sind subalpin bis alpin geprägt. Vom heißen, trockenen Tiefland im westlichen Teil des Parks bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada kannst du viel unverdorbene Wildnis entdecken. Im Gebiet des Nationalparks findest du zudem über 200 Höhlen, über 1.200 verschiedene Pflanzenarten und verschiedenste Tiere wie Schwarzbären, Maultierhirsche, Kojoten, Füchse, Murmeltiere, Waschbären, Marder und viele mehr.

Aktivitäten im Sequoia Nationalpark

Die vielfältige Natur des Nationalparks kannst du am besten beim Wandern und Bergsteigen erkunden. Rund 2000 Kilometer markierte Wanderwege führen durch die beiden Nationalparks. Auch zu ausgedehnten Pferderitten eignet sich der Sequoia hervorragend. Wer die Ruhe genießen möchte, kann Fischen gehen. Informationen zur Geschichte des Nationalparks, zur vorherrschenden Flora und Fauna sowie zu den verschiedenen Aktivitäten erhältst du im Besucherzentrum, welches sich in Lodgepole befindet. In den Park Villages befinden sich Hotels, Restaurants und kleine Lebensmittelgeschäfte. Zudem findest du verteilt über den ganzen Park verschiedene Campingplätze mit unterschiedlichen Ausstattungen.

Entstehung und Geschichte

Der Tunnel Rock im Squoia.
© Kerstin Klinger / TouriSpo Der Tunnel Rock im Squoia.

Bereits im 9. Jahrhundert sind die Täler des Parks von Stämmen der Shoshonen besiedelt worden. Die erste Begegnung mit den Weißen gab es zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Ein markanter Wendepunkt war 1848 als in der Sierra Nevada Gold entdeckt wurde. Die ansässigen Stämme wurden von Goldsuchern, Abenteurern und Siedlern verdrängt. Noch heute kannst du in Mineral King, einem Goldgräberstädtchen im südlichen Teil des Parks, Spuren aus dem Goldrausch entdecken. 1881endete der Gold-Boom – so abrupt wie er angefangen hatte.

Die Entdeckung der Sequoias

Die Sequoias wurden erstmals 1839 in einem Buch erwähnt. Teilnehmer einer Sierra Nevada Expedition aus dem Jahr 1833 erzählten von „unglaublich großen“ Bäumen. So richtig zur Kenntnis genommen wurden die Bäume aufgrund eines 1852 erschienenen Zeitungsartikels. Sofort fällte man einzelne Mammutbäume um ihre Dimensionen zu messen. Trotz der schnell erkannten schlechten Holzqualität wurden zahlreiche Sequoias gefällt. Hinzu kam die Zerstörung der Wälder durch extensive Rinderzucht und Brandrodung.

Die Gründung des Nationalparks

Die Gründung des Nationalparks ist den Hale Tharp und John Muir zuzuschreiben. Sie wollten die stark beanspruchte Natur schützen. Harp gelang 1858 als Rinderzüchter und Goldsucher in den als Giant Forest bekannten Waldteil, wo er einige Zeit lebte. Dort wurde er 1875 vom Naturforscher und -schützer John Muir besucht, welcher einer der Hauptinitiatoren des Sequoia-Nationalpark-Projekts wurde. 1890 gab es schließlich offiziell den Sequoia Nationalpark. Die ursprüngliche Fläche wurde auf Initiative von Gustaf Eisen bald danach sogar verdreifacht.

Anfahrt

Das Eingangsschild zum Seqouia Nationalpark
© Kerstin Klinger / TouriSpo Das Eingangsschild zum Seqouia Nationalpark

Mit dem Auto:

Der Sequoia Nationalpark liegt etwa 320 km nördlich von Los Angeles und etwa 320 km südöstlich von San Francisco. Mit dem Auto brauchst du von dort etwa vier Stunden bis zum Eingang des Seqouia, welcher sich rund 55 Kilometer östlich von Visalia befindet. Du kannst dem Highway 198 von Visalia über Three Rivers bis zum Nationalpark nehmen. Innerhalb der Parkgrenzen wird der Highway zum Generals Highway, welcher beide Parks verbindet.

Video

Sequoia & Kings Canyon National Parks | 07:07

Kontakt

Sequoia & Kings Canyon Ntl Park
47050 Generals Highway
CA 93271-9
Three Rivers
1-559-565-3341
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