Ausflugsziel Naumburger Dom in Saale-Unstrut: Position auf der Karte

Naumburger Dom

Unesco-Welterbe

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aktualisiert am 4 Jul 2018
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Beschreibung

Erbaut wurde der Dom in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
© Stadt Naumburg (Saale) Erbaut wurde der Dom in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

Im Zentrum von Naumburg (Saale) steht das Wahrzeichen der mittelalterlichen Stadt: der Naumburger Dom. Der Dom St. Peter und Paul ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten an der „Straße der Romanik“, die durch Sachsen-Anhalt führt. Im Juli 2018 wurde der Naumburger Dom in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen.

Kunstwerke des Naumburger Meisters

Dank der Arbeiten des sogenannten Naumburger Meisters zählt der spätromanisch-frühgotische Dom zu den bedeutendsten Kathedralbauten des europäischen Hochmittelalters. Vor allem die zwölf lebensgroßen Stifterfiguren, zu denen auch die bekannte Uta von Naumburg gehört, zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Wirklichkeitsnähe und Ausdruckskraft aus. Auch die Passionsreliefs des Westlettners sind besonders realitätsnah gestaltet. Diese Arbeiten des namentlich unbekannten Steinbildhauers zählen zu den bekanntesten Werken der deutschen Frühgotik.

Domgarten und Domschatz

Im Südwesten des Doms liegt der etwa einen Hektar große Domgarten, der erst seit 2011 öffentlich zugänglich ist. Das baumreiche Areal umfasst alte Teichanlagen, Bastionen der mittelalterlichen Immunitätsmauer und die Gärten der ehemaligen Domherrenhäuser. Im Garten des Naumburger Meisters kannst du die heimische Pflanzenwelt entdecken, die ihm als Vorlage für seine Figuren im Westchor diente. Zum Naumburger Domschatz gehören zahlreiche Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Renaissance. Besonders eindrucksvoll ist die Ausstellung im Domschatzgewölbe, das mit einer Fläche von 285 m² zu den größten romanischen Gewölben in Mitteldeutschland gehört. Die Sonderausstellung „Weg und Werke des Naumburger Meisters“ setzt sich mit der Bildhauerkunst des Mittelalters auseinander.

Entstehung und Geschichte

Der Naumburger Dom gehört zu den Highlights der Straße der Romanik.
© Stadt Naumburg (Saale) Der Naumburger Dom gehört zu den Highlights der Straße der Romanik.

Die Ursprünge des Naumburger Doms liegen im 11. Jahrhundert. Um 1000 ließ der Markgraf Hermann eine Stiftskirche bauen. Direkt daneben wurde in den Jahren um 1040 und 1050 der erste Naumburger Dom errichtet. Die beiden Kirchen wurden jedoch im 13. Jahrhundert abgetragen um Platz für den neuen Dom St. Peter und Paul zu schaffen. Die Bauarbeiten begannen 1213 und endeten Anfang der 1240er Jahre. Übrig geblieben sind von den Vorgängerbauten lediglich die hochromanische Krypta des ersten Doms und die Turmwände der Stiftskirche, die in die Errichtung der neuen Türme einbezogen wurden. In den folgenden Jahren kamen noch Kreuzgänge und Klausuren hinzu. Die Türme entstanden im Laufe mehrerer Jahrhunderte.

Im Jahr 1532 richtete ein Brand große Schäden an, deren Reparaturarbeiten sich bis ins 19. Jahrhundert zogen. Nach der Reformation setzte der Kurfürst 1542 Nikolaus von Amsdorf, den ersten evangelischen Bischof Deutschlands, im Naumburger Dom ein.

Anfahrt

Der Dom aus der Vogelperspektive.
© Stadt Naumburg (Saale) Der Dom aus der Vogelperspektive.

Kommst du über die A9, nimmst du die Ausfahrt Naumburg und fährst dann auf der B180 weiter bis ins Stadtzentrum. Von der A4 fährst du bei Apolda ab und nimmst die B87 nach Naumburg. Startest du in Jena, gelangst du über die B88 nach Naumburg.

Kostenpflichtige Parkplätze in der Nähe des Doms findest du zum Beispiel am Besucherparkplatz „Unter dem Dom“ an der Freyburger Straße, am Oberlandesgericht am Domplatz oder am Altstadtparkplatz Vogelwiese.

Vom Hauptbahnhof sind es zu Fuß ca. 15 bis 20 Minuten bis zum Dom.

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Naumburger Dom
Domplatz 16/17
06618
Naumburg
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Tel.:03445 2301-120
Fax:03445 2301-134
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Forum und Usermeinungen

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Daniela Eisenrauch vor 11 Monaten
Ein Besuch des Naumburger Doms ist bei einem Spaziergang durch die Stadt unerlässlich, er ist wirklich sehr sehenswert. Ich würde jedem empfehlen, die Stadt während des Hussiten-Kirschfests zu b...
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