Ausflugsziel Nürburgring in der Eifel: Position auf der Karte

Nürburgring

Adenau, Nürburg

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aktualisiert am Mar 13, 2019
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Beschreibung

Einen Blick hinter die Kulissen kannst du bei der Backstage-Tour werfen.
© Nürburgring GmbH Einen Blick hinter die Kulissen kannst du bei der Backstage-Tour werfen.

Die Traditionsstrecke

Zwischen Adenau und Mayen liegt in der Eifel der legendäre Nürburgring. Die traditionsreiche Motorsportstrecke zählt zu den schwierigsten Grand-Prix-Pisten und weist extreme Steigungen und Gefälle mit Höhenunterschieden von bis zu 300 Metern auf.

Von der ursprünglich 28 Kilometer langen Strecke ist heute nur noch die legendäre Nordschleife erhalten. Diese ist an die aktuelle 4,5 Kilometer lange neu gebaute Piste angebunden. Namensgeber der Rennstrecke sind die in der Nähe liegende Nürburg und die gleichnamige Ortsgemeinde.

Motorsportserien zu Gast

Jedes Jahr steckt der Nürburgring Eventkalender voller Highlights. Neben dem alljährlichen ADAC Zurich 24h-Rennen und dem ADAC Truck-Grand-Prix stehen auch internationale Rennserien wie beispielsweise die FIA WEC auf dem Programm. Vom Drift Cup bis zum Langstreckenpokal, hier kommt jeder Fan voll auf seine Kosten.

Im Jahr 2009 wurde im Rahmen des Projekts „Nürburgring 2009“ ein Freizeitzentrum mit Achterbahn, Einkaufszentrum, Feriendorf und Hotelanlage rund um den Nürburgring eröffnet.

Festivals am Ring

Neben den Motorsportserien finden am Nürburgring drei Festivals statt und zeigen damit, dass der Nürburgring mehr ist als "nur" eine Rennstrecke. Mit Rock am Ring kehrt das mehrtägige Festival zurück zu seiner Gründungsstätte und lockt über 80.000 Besucher in die Eifel. Voll auf ihre Kosten kommen auch Schlager- und EDM (Electronic Dance Music) Fans. Mit dem dreitägigen Party-Festival "Nürburgring Olé" kommt die bekannte "Olé Party" zum Nürburgring. Außerdem wird das EDM Festival "New Horizons" die Rennstrecke und alle dazugehörigen Eventflächen in eine futuristische Landschaft verwandeln und schafft eine neue Definition von Dance-Festivals.

Magazinartikel

Entstehung und Geschichte

Im ring°werk erlebst Du das Motorsport-Abenteuer für die ganze Familie. In zahlreichen Simulatoren und Attraktionen fühlt sich jeder schnell selbst wie ein Rennfahrer – egal, ob großes oder kleines Kind, Familie oder Gruppe.
© Nürburgring GmbH Im ring°werk erlebst Du das Motorsport-Abenteuer für die ganze Familie. In zahlreichen Simulatoren und Attraktionen fühlt sich jeder schnell selbst wie ein Rennfahrer – egal, ob großes oder kleines Kind, Familie oder Gruppe.

Deutscher Motorsport

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Motorsport weltweit immer populärer. Erfolge im Ausland und die finanzielle Attraktivität waren ausschlaggebend dafür, dass auch in Deutschland über eine Rennstrecke nachgedacht wurde. Da Landstraßen als Hochgeschwindigkeitsstrecken für die Bevölkerung zu gefährlich waren, ließ

Kaiser Wilhelm II. einen Entwurf für eine Grand-Prix-Piste ausarbeiten. Als geeigneter Standort wurde die Eifel ausgewählt, da sich die vorhandenen natürlichen Gegebenheiten wie Hochflächen, Täler, Steigungen und Gefälle ideal für eine spannende Motorsportstrecke eigneten. Allerdings verlor die Bevölkerung schon im Jahr 1907 das Interesse am Rennsport, sodass der Plan verworfen wurde.

Nach Ende des Ersten Weltkrieges sorgte die beginnende Motorisierung für eine Wiedergeburt des Motorsportfiebers. Neu gegründete Automobilklubs förderten den Trend und so wurde das nicht vollendete Konzept aus dem Jahr 1907 wieder aufgegriffen. Erneut wurde die Eifel aufgrund ihrer natürlichen Gegebenheiten als Standort ausgewählt. Die Region galt außerdem als strukturschwach. Vom Bau der Strecke erhoffte man sich einen wirtschaftlichen sowie infrastrukturellen Aufschwung.

Bevor der endgültige Bau beschlossen wurde, trafen sich verschiedene Gemeinde- und Kreismitglieder und sprachen über den Plan einer eigenen Rennstrecke. Hans Weidenbrück, der Pächter der Gemeindejagd, wurde damit beauftragt, einem großen Automobilklub in Köln die Baupläne vorzustellen. Nach diesem Gespräch gründete Weidenbrück einen eigenen Automobilklub, der sich nur mit dem Bau der Rennstrecke befasste. Hans Weidenbrück wird deshalb auch als „Vater des Nürburgrings“ bezeichnet. Vorsitzender seiner gegründeten Vereinigung wurde Otto Creutz, der damalige Landrat des Kreises Adenau.

Bau und Einweihung

Creutz begann kurz darauf mit dem Bauentwurf der Hochgeschwindigkeitsstrecke. Die Rennstrecke sollte ihm zufolge um die Nürburg führen. Außerdem war keine Verbindung zum Straßenverkehr geplant, gleichzeitig sollte die Piste aber als Teststrecke nutzbar sein. Für diese war ein europäischer „Landstraßencharakter“ erwünscht, der langgezogene Streckenabschnitte sowie kurvenreiche Steigungen enthielt. Mit dem entwickelten Konzept ging Creutz im April 1925 in das Reichsministerium und stellte dort seine Pläne vor. Er argumentierte dabei mit der wirtschaftlich schwachen Lage und dem erwarteten Boom. Der Bau wurde beschlossen und mit 2,5 Millionen Reichsmark geplant.

Am 1. Juli 1925 begannen die Arbeiten an der neuen Strecke, die mit einer Gesamtlänge von 28,3 Kilometern angedacht war. Der längste Teil sollte die Nordschleife mit 22,8 Kilometern werden. Die Breite der Straße betrug acht Meter und das Gefälle elf Prozent. Die Steigung wurde mit 17 Prozent berechnet. Außerdem sollten ein Start- und Zielhaus sowie eine Boxengasse für bis zu 50 Teams entstehen. Im September des gleichen Jahres erfolgte die offizielle Grundsteinlegung des Nürburgrings. Knapp ein Jahr später konnten erste Fahrten auf bereits fertiggestellten Teilabschnitten stattfinden.

Eröffnung und erneute Umbauarbeiten

Im Jahr 1927 konnte die Strecke eröffnet werden. Die Premiere fand am 18. Juni 1927 mit einem Eifelrennen für Motorräder statt. Gegen eine Gebühr kann die Piste seit der Eröffnung auch von jedermann benutzt werden.

Im Jahr 1928 verunglückte der erste Fahrer während eines Rennes tödlich. Er sollte auch nicht der letzte gewesen sein. Durch die zunehmend schneller werdenden Sportboliden wurde die enge Strecke für die Piloten immer gefährlicher. Teilweise wurden Grand-Prix-Rennen auf den Hockenheimring verlegt, da sich die Formel-1-Fahrer weigerten, aufgrund der Gefahr in der Eifel zu fahren.

Nach Umbauarbeiten an der Nordschleife kehrte die Formel 1 1970/71 erstmals wieder auf den Nürburgring zurück. Allerdings waren Fahrer und Teams immer noch nicht zufrieden, da beispielsweise die Rettungswägen zu lange zu einem Unfall bräuchten. Wegen der geographischen Gegebenheiten konnte die Strecke aber nicht verbreitert werden, da man sonst Erdabgänge ausgelöst hätte. Daher fand im August 1976 das letzte Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring statt.

Nachdem auch andere internationale Rennserien abzuwandern drohten, wurde die Traditionsstrecke erneut verändert. Nur noch Start und Ziel der Ursprungsstrecke wurden in die neue 4,5 Kilometer lange Grand-Prix-Piste integriert. Mit der Nordschleife zusammen beträgt die gesamte Länge beider Teilstrecken 26 Kilometer, die für die einzelnen Rennen individuell angepasst werden. Die Südschleife ist seit dem Umbau für den öffentlichen Verkehrsbereich zugänglich.

Anfahrt

Mit dem Auto

Über die A61 fahrend, verlässt du die Autobahn an der Abfahrt Wehr. Du folgst der B412 und biegst bei Herresbach auf die B258 Richtung Nürburg ab. Der Streckenverlauf der Bundesstraße führt zum Nürburgring.

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