Wanderung Heidschnuckenweg in der Lüneburger Heide: Position auf der Karte

Wanderung Heidschnuckenweg

Hamburg-Fischbek, Celle, Lüneburger Heide

Höhenprofil

Min: 32 m
Max: 165 m
Aufstieg: 1,020 m
Abstieg: 1,009 m
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Über den Autor
aktualisiert am 7 Aug 2018
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Angebote & Tipps
Allgemeines
Schwierigkeit
Leicht
Strecke: 221.29 km
Gehzeit:10 Tage
StartHamburg Neugraben-Fischbek
ZielCelle
Min: 32 m
Max: 165 m
Aufstieg: 1,020 m
Abstieg: 1,009 m

Beste Jahreszeit

Wegbeschaffenheit

Asphalt
Feldweg
Waldweg
Wanderpfad

Wissenswertes

  • Mit 221 km gehört die Wanderung zu den 15 längsten Wanderungen in Deutschland.
  • Kinder können diese familienfreundliche Wanderung auch bewältigen. Auch kann die Strecke zusammen mit einem Hund zurückgelegt werden.
  • Auf dieser Strecke raten wir dir auf jeden Fall zu festem Schuhwerk. Für den Hunger zwischendurch stehen bei dieser Wanderung Einkehrmöglichkeiten bereit.

Routenbeschreibung

Das Lila der Heideblüten färbt im August und September die Landschaft.
© Lüneburger Heide GmbH Das Lila der Heideblüten färbt im August und September die Landschaft.

Der Heidschnuckenweg ist ein 223 Kilometer langer Fernwanderweg, der vom südlichen Hamburger Stadtrand durch die Lüneburger Heide bis zur Stadt Celle im östlichen Niedersachsen führt. Der 2012 eröffnete, familienfreundliche Weg verläuft großteils auf Wald- und Wiesenwegen und durch eine leichte Hügellandschaft, deren höchste Erhebung der 169,2 Meter hohe Wilseder Berg ist. Ferner charakterisiert sich der Weg durch seine landschaftliche Vielfalt, die neben offenen Heideflächen über Kiefern- und Mischwäldern bis hin zu Moorgebieten und Flussauen reicht. Der Heidschnuckenweg ist ganzjährig begehbar, jedoch besonders im August und September, wenn die Heideflächen in kräftigen Lilatönen blühen, eine Attraktion für Besucher.

Der Heidschnuckenweg ist in 13 Etappen mit unterschiedlichen Längen von sieben bis 27 Kilometern unterteilt. Gekennzeichnet ist der Wanderweg mit einem weißen H auf schwarzem Grund.

1.Etappe: Hamburg-Fischbek - Buchholz in der Nordheide (26 km)

Die erste Etappe des Heidschnuckenwegs startet beim Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek. Die Tour verläuft durch die Fischbeker Heide und durch Kiefernwälder bis zum Karlstein, einem rötlich grauen Granit aus der Eiszeit. Weiter führt der Weg über die Dörfer Langenrehm und Nenndorf bis Dibbersen, an dessen nördlichen Stadtrand die historischen Windmühlen einen Abstecher Wert sind. Von Dibbersen geht es auf Waldpfaden weiter bis nach Steinbeck und anschließend durch den Stadtwald von Buchholz in der Nordheine bis zum Etappenziel.

Für die 26 Kilometer lange Teilstrecke des Heidschnuckenweges solltest du in etwa sechs bis sieben Stunden einplanen. Einkehrmöglichkeiten gibt es in Nenndorf, Dibbersen und Buchholz.

2. Etappe: Buchholz - Handeloh (15 km)

Die mit 15 Kilometern vergleichsweise kurze, zweite Etappe ist in drei bis vier Stunden machbar. Zu den Highlights auf der Strecke zählen die Höllenschlucht, der 129 Meter hohe Brunsberg, und der glasklare Büchsenbach. Auf dem Weg triffst du unter anderem auf Heiden, Heidelbeersträucher, Fichten, Tannen, Wachholderbüsche und weiße Jungbirken.

3. Etappe: Handeloh - Undeloh (17 km)

Über Wiesen führt die dritte Etappe bis zur Seeve, dem Nebenfluss der Elbe. Hier gibt es für Wanderer mit Moos überzogene umgestürzte Bäume, Sumpfdotterblumen und Farne, spiegelnde Wasserlöcher und moorige Böden zu entdecken. Weiter geht es bis nach Wesel, wo dich das Hexenhaus erwartet. Dabei handelt es sich um ein aus dem 18. Jahrhundert stammendes Back- und Rauchhaus. Nach dem Durchqueren eines dichten Laubmischwaldes errichst du die unendlichen Weiten der Weseler Heide und gelangst über einen Waldlehrpfad schließlich nach Unterloh.

4. Etappe: Undeloh - Niederhaverbeck (14 km)

Eines der schönsten Heidetäler, das Radenbachtal, erkundest du auf dieser Etappe. Auf der Strecke gelangst du außerdem nach Wilsede, ein typisches Heidedorf mit einer einzigartigen Architektur. Ein Highlight der 14 Kilometer langen Etappe ist zudem das Panorama vom höchsten Berg der norddeutschen Tiefebene, dem Wilseder Berg (169 Meter).

5. Etappe: Niederhaverbeck - Bispingen (17 km)

Sehenswert sind auf der 17 Kilometer langen Strecke von Niederhaverbeck nach Bispingen das Tal der Haverbeeke und die Behringer Heide. In Bispingen gibt es für Wanderer außerdem die 1353 erbaute Feldsteinkirche Ole Kerk zu besichtigen. Für die Etappe sollten etwa vier bis fünf Gehstunden einberechnet werden.

6. Etappe: Bispingen - Soltau (23 km)

Über Wald- und Feldwege erreichst du die letzte große Heidefläche der Nordheide, den sogenannten „Kreuzberg“. Vorbei am Heide Park Resort geht es weiter zum Böhmetal und schließlich durch den Böhmepark bis nach Soltau.

7. Etappe: Soltau - Wietzendorf (18 km)

Die drei- bis vierstündige Wanderung verläuft von Soltau über Tiegen, Abelbeck und Meinholz nach Wietzendorf. Die Landschaft ist geprägt durch Moore, Wälder, Wiesen und Heideflächen.

8. Etappe: Wietzendorf - Müden an der Örtze (14 km)

Diese Etappe führt von Wietzendorf über Wulmsrieth und Hohenbackelberg bis nach Müden an der Örtze. Am Wietzer Berg (102 Meter), dem höchsten Punkt dieser Teilstrecke, befindet sich der Lönsstein, ein Denkmal das an den Heidedichter Hermann Löns erinnert.

9. Etappe: Müden - Faßberg (7 km)

Diese Etappe ist die kürzeste des Heidschnuckenweges und eignet sich besonders gut für Kinder. Die Strecke verläuft über Mittelstendorf und Poitzen und bietet in Müden und Faßberg Einkehrmöglichkeiten. Highlights sind der „Fluss-WaldErlebnis-Pfad“ entlang der Örtze und das Luftbrückenmuseum in Faßberg.

10. Etappe: Faßberg - Oberoher Heide (19 km)

Die vier- bis fünfstündige Wanderung verläuft von Faßberg über Schmarbeck und Gerdehaus bis zur Oberoher Heide. Auf dem Weg erkundest du die typischen Landschaftsformen der Region, wie beispielsweise den Wacholderwald Schmarbeck oder die Dübelsheide.

11. Etappe: Oberoher Heide - Weesen (12 km)

Dieser Teilabschnitt ist landschaftlich besonders vielfältig. Der Weg führt durch die Oberoher Heide, vorbei an Wacholder- und Kiefernwäldern und zu Sandgruben und kleinen Teichen. Am HeideErlebnispfad am Schillohsberg erhältst du interessante Einblicke in die Geschichte der jahrtausendealten Kulturlandschaft Heide.

12. Etappe: Weesen - Dehningshof (13 km)

Die zwei- bis dreistündige Tour verläuft von Weesen über kleine Heidedörfer und durch die Misselhorner Heide mit dem angrenzenden Tiefental bis nach Dehingsdorf. Rund um den Angelbecks Teich führt ein barrierefreier Steg mit Hinweistafeln zur Tier- und Pflanzenwelt der Heidelandschaft.

13. Etappe: Dehningshof - Celle (27 km)

Die Schlussetappe des Heidschnuckenweges ist die längste. Die letzten großen Höhepunkte auf der Strecke sind die Severloher Heide und die Wildecker Teiche. Nach fünf bis sieben Stunden erreicht man endlich die Residenzstadt Celle mit ihrer historischen Altstadt und dem Residenzschloss.

Für Hunde geeignet
Für Kinder geeignet
Festes Schuhwerk notwendig
Übernachtungsmöglichkeit vorhanden
Einkehr vorhanden

Einkehr

Diese Heidekirche können Wanderer in Undeloh besichtigen.
© Lüneburger Heide GmbH Diese Heidekirche können Wanderer in Undeloh besichtigen.

Einkehrmöglichkeiten gibt es in den größeren Heidedöfern und Städten entlang der Strecke. Direkt auf den Pfaden laden Bänke zur Pause ein. 

Videos

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Highlights der Tour

Genieße die Aussicht vom Wilseder Berg!
© Lüneburger Heide GmbH Genieße die Aussicht vom Wilseder Berg!

Zu den Highlights des Heidschnuckenweges zählen der Nationalpark Lüneburger Heide, die historischen Heidedörfer, der Wilseder Berg und die Residenzstadt Celle. Weitere Höhepunkte sind das Tiefental und der Wacholderwald Schmarbeck, das Pietzmoor und der Brunsberg. 

Varianten

Das Pietzmoor kannst du auf der sechsten Etappe erkunden.
© Lüneburger Heide GmbH Das Pietzmoor kannst du auf der sechsten Etappe erkunden.

Variante zu Etappe 5: Niederhaverbeck - Schneverdingen - Bispingen (26 km)

Diese Variante führt durch die Osterheide, eine der größten zusammenhängenden Heideflächen der Lüneburger Heide. Ein Höhepunkt des Streckenabschnitts ist außerdem das Pietzmoor, das du auf Holzstegen durchwandern kannst.

Variante zu Etappe 11: Müden (Örtze) - Weesen (12 km)

Von Müden führt eine Variante durch das Örtzetal und über Hermannsburg nach Weesen. Der Anschluss an den Hauptweg des Heidschnuckenweges befindet sich nach dem Heidschnuckenstall am Wanderparkplatz der Misselhorner Heide.

Anfahrt zum Startpunkt

Der Name des familienfreundlichen Fernwanderweges kommt von der Schafrasse „Heidschnucken“.
© Lüneburger Heide GmbH Der Name des familienfreundlichen Fernwanderweges kommt von der Schafrasse „Heidschnucken“.

Mit dem Auto:

Mit dem Auto erreichst du die Lüneburger Heide von Westen und Osten, über die Autobahnen A2 und A7, von Norden und Süden über die A7. Verlasse die Autobahn an der Ausfahrt HH-Heimfeld und folge der B73 bis nach Neugraben-Fischbek. Ein Parkplatz steht direkt beim Einstieg des Weges in der Scharlbargstraße zur Verfügung.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

Der ICE hält in Hamburg, Hannover und Celle. Von Hamburg und Hannover bringt dich die S-Bahn Linie 3, der Heidebahn Erixx oder der Metronom zu den kleineren Bahnhöfen entlang des Heidschnuckenweges, wie beispielsweise die Bahnhöfe Hamburg-Neugraben, Hamburg-Fischbek, Soltau und Unterlüß. Von dort sind die Zugänge zum Heidschnuckenweg mit einem gelben H auf schwarzem Untergrund ausgewiesen.

Von Mitte Juli bis Mitte Oktober verbindet der Heide-Shuttle mehrere Orte, die sich entlang der Etappen zwei bis sechs befinden, mit den Regionalbahnhöfen. Somit ist der Heidschnuckenweg bequem mit den Öffis zu erreichen und man muss sich auch keine Sorgen machen, falls man die Etappenziele mal nicht erreichen sollte.

Kontakt

Lüneburger Heide GmbH
Wallstr. 4
21335
Lüneburg
Anfrage senden
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+49 4131 – 30939 60
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