Wanderung Drawehn-Höhenweg in der Elbtalaue-Wendland: Position auf der Karte

Wanderung Drawehn-Höhenweg

Drawehn-Höhenweg
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Niedersachsen liegt im Nordwesten Deutschlands und ist flächenmäßig das zweitgrößte Land der Bundesrepublik. Die Vielfalt seiner Regionen, die vom Harz bis zur Nordsee reicht, macht es zu einem beliebten Reiseland und dem Eldorado für Radfahrer. Das „Dreistromland“ Niedersachsen wird durchzogen von Elbe, Weser und Ems, an dessen Ufern es zahlreiche historisch kulturelle Stätten sowie... Mehr erfahren

aktualisiert am May 15, 2019
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Angebote & Tipps
Allgemeines
Schwierigkeit
Mittel
Strecke: 46.6 miles
Gehzeit:3 Tage
StartHitzacker
ZielClenze
Min: 85 ft
Max: 85 ft

Wegbeschaffenheit

Asphalt
Feldweg
Waldweg
Wanderpfad

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Wissenswertes

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  • Auf dieser mittelschweren Wanderung legst du über 47 miles zurück. Die Wanderung ist damit eher lang. Im Moment beträgt die durchschnittliche Länge der auf TouriSpo eingetragenen Wanderungen in Niedersachsen ca. 27 miles.
  • Festes Schuhwerk ist ein Muss auf dieser Wanderung. Für das leibliche Wohl sorgen Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke.

Routenbeschreibung

Der Drawehn-Höhenweg ist Teil des Wendland Rundwegs und führt rund 75 km von Hitzacker bis Clenze. Er verläuft durch Wälder mit altem Baumbestand und teilweise auch durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete. Man wandert über den eiszeitlichen Höhenzug des Drawehn und durchquert den ehemaligen kaiserlichen Jagdforst der Göhrde.

Von Hitzacker nach Wietzetze (ca. 15 km)

Der erste Teilabschnitt (bzw. erste Etappe auf dem Wendland Rundweg) führt durch das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue in Richtung Wietzetze. Es gehört zu dem von der UNESCO geschützten Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe", welches sich durch mehrere Bundesländer zieht.

Durch einen urtümlichen Buchen- und Eichenwald geht es zunächst auf einem Pfad am Steilhang der Elbhöhen entlang. Der Weg steigt teilweise kurz an um dann ganz plötzlich wieder abzufallen. Langsam wird die Auenlandschaft flacher und über Tiessau gelangt man nach etwa neun Kilometern in den kleinen Ort Drethem. Hier kann man der evangelische Kapelle aus Backstein einen kurzen Besuch abstatten und sich im Biergarten des Gasthofes gegenüber eine kleine Rast gönnen. Ab Drethem entfernt sich der Drawehn-Höhenweg von der Elbe und führt weiter nach Wietzetze. Dort kann man die Nacht z.B. in einem Heuhotel verbringen.  

Von Wietzetze nach Göhrde (ca. 12 km)

Nach einem kurzen Stück auf der Landstraße in Wietzetze geht es hinter dem Ort zwischen Feldern und Wiesen an einem alten Hünengrab vorbei und über Bahngleise in einen lichten Kiefernwald . Am Wegrand erblühen hier im Juni/Juli in einer europaweit einzigartigen Dichte orangene Feldlilien, daher wird der Weg auch Lilienpfad genannt. Dieser führt an einer Schutzhütte mit mobilem Picknickservice vorbei und hinauf auf einen Hügel. Dort erwartet die Wanderer ein schöner Ausblick auf die Kulturlandschaft des Niederen Drawehn und auf dem Rastplatz lässt sich gut eine Pause einlegen.

Über eine jahrhundertealte Eichenallee gelangt man in das Dorf Govelin und von dort weiter nach Göhrde. Der kleine Ort lädt zu einer Besichtigung des Waldmuseums oder des kaiserlichen Jagdschlosses ein. Ein Biohotel empfängt die Gäste in einem alten Bauernhaus.  

Von Göhrde nach Zernien (ca. 12 km)

Das dritte Teilstück führt vom Jagdschloss hinein in die alten Mischwälder des ehemaligen kaiserlichen Forstes. Auf dem Weg lohnt ein kurzer Abstecher zur Wiekauer Kuhle, wo sich eine jahrhundertealte Eiche über einen kleinen Weiher beugt.

Zurück auf dem Hauptweg, erreicht man schon bald den "Breeser Grund", eine wunderschöne Tallandschaft mit Heideflächen und uralten Eichen. Über das Dorf Riebrau, vorbei an einem Golfplatz, gelangt man nach Zernien. In einem kleinen Waldbad kann man hier den dritten Wandertag ausklingen lassen.  

Von Zernien nach Clenze (ca. 25 km)

Der letzte Abschnitt auf dem Drawehn-Höhenweg (vierte Etappe des Wendland-Rundwegs) startet vom Sender Dannenberg, einem imposanten Funkmast des NDR am Ortsrand von Zernien. Über hügeliges Gelände kommt man nun an mehreren kleinen Dörfern vorbei und steigt links hinter Gülden auf den Hohen Mechtin. Er gilt mit 142 Metern als höchste Erhebung des Wendlands und bietet eine traumhafte Weitsicht.

Beim Abstieg passiert man ein bescheidenes Walddorf und gelangt zu einem kleinen Rastplatz. Anschließend geht es nun auf dem Drawehn-Höhenzug, der während der letzten Eiszeit entstand, mitten durch den Naturpark Elbhöhen-Wendland. In der Stille der ländlichen Idylle lassen sich viele seltene Pflanzen und Tiere beobachten.

Auf dem Weg überquert man die Bundesstraße Ülzen-Lüchow und kommt in das Dorf Dickfeitzen, das einen schönen Blick in das Wendland bietet. Von dort erreicht man in etwa vier Kilometern Reddereitz, einen Ortsteil von Clenze. Ganz in der Nähe liegen zwei steinzeitliche Megalithgräber und südöstlich von Reddereitz befindet sich der Findlingspark „Clenzer Schweiz“. Die dort ausgestellten großen Steinsformationen, gelangten in der letzten Eiszeit in das Gebiet und werden als Findlinge bezeichnet. Nun sind es nur noch vier Kilometer bis nach Clenze.

Festes Schuhwerk notwendig
Übernachtungsmöglichkeit vorhanden
Einkehr vorhanden

Einkehr

Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten gibt es in Hitzacker,  Drethem, Wietzetze, Göhrde, Zernien und Clenze. Außerdem findet man in vielen dieser Orte vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten.

Highlights der Tour

Der Drawehn-Höhenweg ist wie alle drei Wanderwege des Wendland Rundwegs landschaftlich besonders reizvoll. Neben der idyllischen Landschaft des Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue und dem waldigen Höhenzug über den Drawehn ist vor allem das Naturschutzgebiet Breeser Grund ein ökologisches Highlight. Auf der Heidefläche ragen mächtige alte Solitäreichen in den Himmel. Zu den weiteren Höhepunkten zählen sicherlich auch das ehemalige kaiserliche Jagdschloss mit dem zugehörigen Wald bei Göhrde sowie der Findlingspark bei Clenze.

Anfahrt zum Startpunkt

Mit dem PKW

Aus Richtung Hamburg kommend, fährst Du auf der A39 bis nach Lüneburg. Von der Umgehungsstraße in Lüneburg biegst Du auf die B216 ab, die Dich nach Hitzacker führt.

 

Aus Richtung Berlin kommend, verlässt Du die A24 an der Abfahrt Neustadt-Glewe. Dann fährst Du weiter auf der B191 nach Ludwigslust und weiter bis nach Dannenberg. Dort nimmst Du die B216 in Richtung Lüneburg und biegst nach ca. 2 Kilometern kurz vor Metzingen rechts ab nach Hitzacker.

 

Aus Richtung Hannover kommend, fährst Du über Celle und Uelzen auf der B191 bis nach Dannenberg. In Pudripp, das einige Kilometer hinter Zernien liegt, geht es links ab nach Metzingen. Dort folgst Du der Ausschilderung nach Hitzacker.

Mit dem Zug

In Hitzacker befindet sich ein kleiner Bahnhof, der über Lüneburg (Zugstrecke Richtung Dannenberg) erreichbar ist. Die Fahrzeit beläuft sich auf etwa eine Stunde.

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