Ausflugsziel Chinesische Mauer in Peking: Position auf der Karte

Chinesische Mauer

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In meinem Beruf habe ich das seltene Glück, meine beiden größten Leidenschaften zu vereinen: das Reisen und das Schreiben. Für eine Woche reinen Strandurlaub konnte man mich schon als Kind nicht begeistern. Damals begnügte ich mich damit, meine Eltern auf der Autofahrt Richtung Süden mit italienischen Vokabeln und Fakten aus dem Reiseführer zu behelligen. Während meines Studiums der... Mehr erfahren

aktualisiert am Jul 5, 2018
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Von der Chinesischen Mauer aus bietet sich ein toller Ausblick.
CC BY-NC 2.0   © Fizzr Von der Chinesischen Mauer aus bietet sich ein toller Ausblick.

Vom Nordwesten bis zur Ostküste Chinas erstreckt sich die Chinesische Mauer über 21.000 km durch neun verschiedene Provinzen. Die längste und älteste Festungsanlage der Welt zieht sich durch Wüsten-, Berg- und Wiesenlandschaften. „Die“ Chinesische Mauer zu besichtigen ist damit schier unmöglich. Der Vorteil: Du kannst dir den Teilabschnitt aussuchen, der am besten zu deinen Interessen und deiner Kondition passt. Diese breitgefächerte Sehenswürdigkeit hat für jeden etwas zu bieten.

Vielseitige Teilstücke

Der bekannteste und meist besuchte Abschnitt der Chinesischen Mauer stammt aus der Zeit der Ming Dynastie und ist rund 8900 km lang. Er befindet sich rund um Peking und ist daher besonders gut für einen Tagesausflug geeignet.

Nun kommt es ganz darauf an, was man bei einem Besuch der Mauer erleben möchte. Wer es etwas gemütlicher mag oder mit Kindern unterwegs ist, ist zum Beispiel in Mutianyu gut aufgehoben. Dieses Teilstück ist komplett restauriert, die Wege sind abgesichert und es stehen Gastronomieangebote zur Verfügung. Du kannst dich hier bequem mit der Seilbahn nach oben befördern lassen. Das Highlight: Wer möchte, kann den Weg nach unten über eine Rutsche bestreiten. Ebenfalls geeignet für einen weniger anstrengenden Besuch sind Simatai, Juyongguan oder Badaling, dem bei Chinesen beliebtesten Abschnitt, der auch das Chinesische Mauer Museum und ein Kino beheimatet.

Für naturverbundene Reisende, die auch etwas Anstrengung nicht scheuen, bietet sich Jinshanling an. Teils restauriert, teils verwildert eignet sich dieser Teil gut zum Wandern, hält aber auch verschiedene Restaurants bereit. Eine weitere Möglichkeit ist Huanghuacheng. Bekannt für seine malerische Lage an einem Stausee und dem 500-jährigen Kastaniengarten ist auch dieser Abschnitt beliebt bei Wanderern.

Letztlich werden auch abenteuerlustige Besucher hier fündig. Abschnitte wie Gubeikou oder Jiankou sind komplett verwildert und bieten keinerlei touristische Einrichtungen. Aufgrund der teils sehr steilen und gefährlichen Stellen sollte sich hierher wirklich nur wagen, wer ausreichend Erfahrung und Fitness mitbringt.

Aktivitäten auf der Chinesischen Mauer

Wie bereits erwähnt, eignet sich die Große Mauer von China wunderbar zum Wandern. Egal welches Teilstück man sich aussucht, beeindruckende Ausblicke über die chinesische Landschaft sind garantiert. Neben einer Wanderung sind aber auch andere Aktivitäten möglich. So kann man beispielsweise in einem der antiken Wachtürme zelten. Ohne die üblichen Touristenmassen kannst du so einige ruhige Momente genießen, nicht zuletzt Sonnenauf- und untergang über der chinesischen Weite. Für Sportskanonen sei an dieser Stelle noch Huangyaguan erwähnt. An diesem Abschnitt wird jedes Jahr der Chinesische Mauer Marathon veranstaltet – sicherlich ein besonderes Erlebnis für jeden Läufer.

Entstehung und Geschichte

Viele Abschnitte bieten gut restaurierte Wege.
CC BY-NC-ND 2.0   © julie_simstich Viele Abschnitte bieten gut restaurierte Wege.

Die Geschichte der Chinesischen Mauer erstreckt sich über Jahrtausende. Man geht davon aus, dass mit dem Bau bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. begonnen wurde. Die ältesten Abschnitte sind die Große Mauer des Qi-Herzogtums und des Königreichs Chu (in den heutigen Provinzen Shandong und Henan). Über viele Jahrhunderte wurden in ganz China Schutzmauern gebaut, die insbesondere umherziehende Reitervölker aus dem Norden fernhalten sollten. Ein erster Zusammenschluss der Teilstücke zur „Wan Li Chang Cheng“ (etwa: Zehn Tausend Li lange Mauer) fand unter Kaiser Qin Shihuang im 3. Jahrhundert v. Chr. statt.

Heute dient die Mauer als Wahrzeichen Chinas und ist eine der größten und ältesten Sehenswürdigkeiten der Welt. Sie ist unter den „Neuen Sieben Weltwundern“ und hat UNESCO-Welterbestatus.

Anfahrt

Die Anreise selbst zu den Teilstücken nahe Peking ist nicht ganz einfach. Wer ein Auto zur Verfügung hat kann von Peking aus mit dem Pkw zu dem gewählten Abschnitt fahren. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist eher schwierig: es gibt keine direkten Bus- oder Zugverbindungen, die Anfahrt mit verschiedenen Bussen und Zügen kann sehr kompliziert werden. Am sichersten und unkompliziertesten erreichst du die Chinesische Mauer, wenn du eine Fahrt bei einem privaten Reiseveranstalter buchst.

Video

The Great Wall of China in 4k - DJI... | 05:41

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