Inhalt
Beschreibung
Das Zeiss Planetarium in Bochum gehört zu den meistbesuchten Sternentheatern Europas und zählt mit seiner Velvet-FullDome-Projektion zu den modernsten Planetarien der Welt. Der markante Kuppelbau an der Castroper Straße wurde 1964 als erstes deutsches Großplanetarium der Nachkriegszeit eröffnet und steht seit 2005 unter Denkmalschutz. Unter der 20 Meter durchmessenden Projektionskuppel finden rund 260 Zuschauer Platz – bei über 2.400 Veranstaltungen pro Jahr und mehr als 300.000 Besuchern ist das Haus ein kultureller Anziehungspunkt weit über das Ruhrgebiet hinaus.
Modernste Projektionstechnik unter der Kuppel
Im Zentrum des Saals arbeitet der Zeiss Universarium IX, einer der modernsten Sternenprojektoren der Welt, der seit dem Jahr 2000 im Einsatz ist und 2018 mit LED-Technik erneuert wurde. Er bildet den Sternenhimmel so naturgetreu ab, dass das Planetarium sogar von der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Rahmen des Astronautentrainings genutzt wurde. Ergänzt wird er durch elf eigens für Bochum entwickelte Zeiss-Velvet-LED-Projektoren, die seit 2020 die gesamte Kuppel mit einem nahtlosen digitalen Bewegtbild füllen – der sogenannten FullDome-Projektion. Dank ihres außergewöhnlich hohen Kontrasts leuchten die Sterne auf tiefem Schwarz, ohne störendes Hintergrundlicht. Ein Raumklangsystem mit über 60 Lautsprechern, das gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut entwickelt wurde, rundet das immersive Erlebnis ab.
Vielfältiges Programm für jedes Alter
Die AstronomieShows führen vorbei an Sternen und ganzen Sonnensystemen weit in die Tiefe des Alls. Jede Show widmet sich einem eigenen Thema – von der Expedition ins Sonnensystem bis hin zu den exotischsten Phänomenen des Universums. Für Kinder ab etwa vier Jahren gibt es eigene KinderShows, in denen abenteuerliche und lustige Geschichten den Weltraum spielerisch erlebbar machen. Die Schönheit des Alls wirkt besonders in den wortkargen, aber atmosphärischen MusikShows, die den Sternenhimmel mit Musik aus unterschiedlichsten Stilrichtungen verbinden – von Pop und Rock bis hin zu Pink Floyds „The Dark Side of the Moon" als eigene Planetarium Experience. Zum Programm gehören darüber hinaus Hörspielaufführungen, Lesungen, Live-Konzerte, wissenschaftliche Vorträge und wechselnde Ausstellungen im umlaufenden Gang rund um den Kuppelsaal. Das Bochumer Planetarium versteht sich damit als Ort, an dem Wissenschaft, Kunst und Kultur zusammenfinden.
Anfahrt
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
Das Planetarium befindet sich nur eine U-Bahnstation (2-3 Minuten Fahrt) vom Bochumer Hauptbahnhof entfernt. Nimm die Linie 308 oder 318 in Richtung Bochum-Gerthe (Schürbankstraße oder Nordbad) und steige an der Station „Planetarium“ aus.
Mit dem Auto
Der einfachste Weg zum Planetarium führt über die A 40 (Ruhrschnellweg). Nimm die Ausfahrt „Stadion“ und fahre geradeaus auf den Stadionring in Richtung Bochum Zentrum. Du erreichst einen Kreisverkehr nach 400 Metern. Folge ab hier der Beschilderung zum Planetarium: im Kreisverkehr sofort rechts in die Küppersstraße, nach weiteren 400 m endet die Küppersstraße, vor Dir liegt der Stadtpark. Fahre links in die Klinikstraße und biege nach wenigen Metern sofort wieder rechts in die Kürfürstenstraße ein. Die Lorenz-Rebbert-Allee ist die erste Straße, die links von der Kürfürstenstraße abzweigt. Das Planetarium verfügt über keine eigenen Parkplätze, aber an den angrenzenden Straßen ist Parken möglich.







