Der Titlis-Gletscher in Engelberg hat ein neues Highlight: den TITLIS Tower. Auf über 3000 Metern Höhe verwandelt sich der einstige Sendeturm aus den 1980er-Jahren in ein architektonisches Statement im Schnee – entworfen vom renommierten Architektenbüro Herzog & de Meuron, die schon Elbphilharmonie und Allianz Arena spektakulär in Szene gesetzt haben. Für dich als Gast bedeutet das: Neue Aussichten, neue Kulinarik und ein neuer Grund, dem höchsten Ausflugsberg der Zentralschweiz einen Besuch abzustatten.
Vom Antennenturm zum Erlebnisort

Der 76 Meter hohe Turm war jahrzehntelang eine reine Stahlkonstruktion für die Übertragungstechnik. Herzog & de Meuron haben daraus eine markante, kreuzförmige Form entwickelt: Zwei horizontal verglaste Baukörper kragen aus dem Turm heraus und beherbergen heute eine beeindruckende Aussichtsplattform, ein Restaurant samt Lounge sowie die höchstgelegene Rolex Boutique der Welt.
Das Herzstück ist das Horizon Deck, eine Aussichtsplattform rund 54 bis 55 Meter über dem Gletscher. Von hier reicht der Blick bei guter Sicht über die Alpengipfel bis nach Italien, über das Schweizer Mittelland bis nach Deutschland und Frankreich – ein 360-Grad-Panorama, das es in dieser Form am Titlis bisher nicht gab.
Das Restaurant Joseph's im Titlis Tower setzt auf Casual Fine Dining und verbindet moderne alpine Küche mit regionalen Produkten und internationalen Einflüssen. Die Küche verantwortet André Kneubühler, ausgezeichnet als Gault-Millau-„Entdeckung des Jahres 2025". Die Alpine Lounge ist zudem ein lockerer Treffpunkt davor oder danach – mit Drinks, kleinen Speisen und Panoramablick. Beides ist ebenso wie das Horizon Deck seit Juni 2026 geöffnet.
Erster Meilenstein eines Großprojekts

Der Tower ist nur der Anfang. Er bildet den ersten sichtbaren Baustein des sogenannten „Projekt TITLIS", mit dem die Titlis Bergbahnen ihre gesamte Infrastruktur bis 2029 erneuern wollen. Rund 150 Millionen Franken investiert das Unternehmen insgesamt in Tower und die neue Bergstation, die – wie ein Bergkristall an den Fels geschmiegt – bis 2029 fertiggestellt werden soll.
Gebaut wird dabei unter besonderen Bedingungen: Mitten im laufenden Tourismusbetrieb, auf 3000 Metern Höhe, bei Schnee, Wind und teils extremen Wetterverhältnissen. CEO Norbert Patt betont, dass Wetter, Logistik und Sicherheit täglich Höchstleistungen von allen Beteiligten verlangen – während der Gästebetrieb parallel weiterläuft.
Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt sich das Projekt ambitionierte Ziele: Durch eine hoch effiziente Gebäudehülle sowie die konsequente Nutzung von Abwärme und solarer Einstrahlung soll der CO₂-Ausstoss nach Fertigstellung der neuen Bergstation um 95 Prozent sinken – von aktuell 280 Tonnen auf nur noch 12 Tonnen pro Jahr.
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Mehr als nur der Tower: Der Titlis im Sommer

Wer für den Tower anreist, findet am ganzjährig verschneiten Titlis und in Engelberg noch einiges mehr. In der Rotair, der weltweit ersten drehbaren Seilbahn, schwebst du hinauf zum Gipfel, während sich die Kabine langsam dreht. Nervenkitzel bietet der Cliff Walk, Europas höchstgelegene Hängebrücke, und auch Gletschergrotte und Gletscherpark laden ganzjährig zu Erlebnissen direkt am Eis ein.
Sehr sehenswert ist auch das Klosterdorf Engelberg selbst. Hier findest du in urig Schweizer Atmosphäre viele Boutiquen und Restaurants mit regionalen Spezialitäten und der für die Region typischen Gastfreundschaft.
Neuheiten im Engelberger Bergsommer 2026
Der Tower ist bei Weitem nicht die einzige Neuigkeit in Engelberg in dieser Saison. Auch abseits des Gletschers hat sich einiges getan:
Neue Strecke am Holzkugelpfad: Auf dem Teilstück Brunnihütte–Rosenbold–Ristis warten sechs neue Holzkugelbahnen. Der kinderwagentaugliche Panoramaweg zwischen Brunnihütte, Rigidalalp und Ristis eignet sich besonders für kleinere Kinder. Kombiniert mit der Wasserwelt am Härzlisee ergibt sich ein idealer Familienwanderweg mit insgesamt zwölf Stationen, wahlweise als Teilstrecke oder Rundweg.
Audio Guide durchs Dorf: Ein neuer Rundgang führt zu ausgewählten Stationen in Engelberg und erzählt Geschichten zu historischen Gebäuden, bekannten Plätzen und lokalen Besonderheiten – im eigenen Tempo erlebbar.
obsi+nidsi: Ein gemeinsames Projekt von Uri Tourismus und Engelberg-Titlis Tourismus, das die kleinen Seilbahnen der Region erstmals gebündelt sichtbar macht und mit Wanderungen, Naturerlebnissen, Gastronomie und Unterkünften verknüpft.




