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Richtig saunieren - So geht's!

Wenn draußen der Schnee glitzert und es klirrend kalt ist, dann eignet sich nichts besser für Körper und Geist als ein entspannter Saunagang. Vor allem wenn man zuvor beim Skifahren und Langlaufen war oder eine ausgedehnte Winterwanderung an der frischen Luft unternommen hat,  unterstützt das Schwitzvergnügen den Körper bei der Regeneration. Hier kommen unsere Tipps zum richtigen Saunieren.

1) Richtig vorbereiten

Vor dem Saunagang ist es wichtig, dem Körper Wasser zu zu führen. Also unbedingt duschen und einen großen Schluck trinken, bevor es zum Schwitzen geht!
Vor dem Saunagang ist es wichtig, dem Körper Wasser zu zu führen. Also unbedingt duschen und einen großen Schluck trinken, bevor es zum Schwitzen geht!

Vorbereitende Hautpflege

Wer zu besonders trockener Haut oder erweiterten Äderchen neigt, der kann ein bis zwei Stunden vor dem Saunabesuch eine reichhaltige Pflegecreme auftragen. Zudem raten Experten in diesem Fall dazu, sich in der Sauna einen Platz im unteren Bereich zu suchen, wo es nicht ganz so heiß ist.

Duschen nicht vergessen

Nicht nur aus hygienischen Gründen solltest du dich vor dem Gang in die Sauna unbedingt abduschen. Das Wasser löst den regulären Fettfilm von der Haut und macht so die Poren frei. Danach unbedingt gut abtrocknen, damit der Körper schneller ins Schwitzen gerät. Zur Akklimatisierung hilft zudem ein warmes Fußbad, das den Körper auf die anschließende Wärme vorbereitet und die Durchblutung fördert.

Essen und Trinken

Zudem solltest du vor und nach dem Saunagang immer ausreichend trinken, am besten natürlich Wasser. Nach dem Essen solltest du außerdem eine gute halbe Stunde warten, bis du in die Sauna gehst. Ein ganz leerer Magen empfiehlt sich aber ebenfalls nicht.

2) Effektiv schwitzen

Der Aufguss schafft einen zusätzlichen Hitzereiz für den Körper, ätherische Öle sorgen für ein entspannendes Dufterlebnis.
Der Aufguss schafft einen zusätzlichen Hitzereiz für den Körper, ätherische Öle sorgen für ein entspannendes Dufterlebnis.

Die richtige Dauer

Wer eher selten in die Sauna geht, sollte pro Gang nicht länger als acht bis zehn Minuten darin verweilen, für alle anderen liegt das Maximum bei 15 Minuten. Die Ruhephase zwischen zwei Saunagängen sollte mindestens doppelt so lang sein. Insgesamt sind mehr als drei Saunagänge hintereinander nicht empfehlenswert, da der Körper sonst übermüdet und die positiven Effekte ausbleiben. Wer einen ganzen Tag in der Therme verbringt, sollte über den Aufenthalt verteilt maximal fünf Saunabesuche einlegen.

Aufgüsse

Am besten beendet man einen Saunagang mit einem Aufguss. Der Wassergehalt in der Luft steigt dadurch um rund 50 Prozent und es entsteht ein zusätzlicher Hitzereiz für den Körper. Viele Thermen bieten heute geführte Saunagänge mit verschiedenen Aufgüssen an. Häufig werden fürs Wohlbefinden diverse ätherische Öle zugesetzt.

Ein Salz- oder Zuckerpeeling bringt zusätzliche Pflege für die Haut.
Ein Salz- oder Zuckerpeeling bringt zusätzliche Pflege für die Haut.

Zusätzliche Pflege

Wer seiner Haut beim Schwitzen zusätzlich etwas Gutes tun will, der kann während des Saunagangs ein Peeling auftragen. Die Haut ist in dieser Zeit besonders empfänglich für Pflegewirkstoffe, zudem fördert ein Peeling die Durchblutung sowie den Lymphfluss und sorgt so für eine Zellerneuerung. Peelings trägt man am besten immer zum Herzen hin auf, also an den Beinen und Armen beginnen und anschließend die Körpermitte einreiben.

3) Langsam abkühlen

Ein warmes Fußbad nach dem Saunagang erhöht die Durchblutung und verhindert ein Nachschwitzen.
Ein warmes Fußbad nach dem Saunagang erhöht die Durchblutung und verhindert ein Nachschwitzen.

KEIN Sprung ins kalte Wasser

Auch das richtige Abkühlen nach dem Saunagang ist für den Körper elementar wichtig. Vor allem Anfänger sollten ein schnelles Abkühlen vermeiden und nicht direkt aus der 90-Grad-Sauna ins Eisbecken springen. Besser ist es, kurz an die frische Luft zu gehen und sich dabei ein bisschen zu bewegen oder Arme und Beine abzuduschen. Ein anschließendes warmes Fußbad erweitert die Blutgefäße, wodurch die Restwärme den Körper verlässt.

Ruhephasen einhalten

Als Faustregel für die Ruhephase zwischen zwei Saunagängen gilt: Mindestens doppelt so lange Ruhen, wie man zuvor in der Sauna war!

Abschließende Pflege

Nach dem letzten Gang ist die Haut ausreichend gereinigt, die Verwendung von Duschgel und anderen Reinigungslotions ist dann weder notwendig noch empfehlenswert. Um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen, empfiehlt sich allerdings eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme, am besten mit Olive oder Mandel.

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erstellt am 13 Mar 2018
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